Kooperationsabkommen mit der Staatlichen Universität Smolensk


Die russische Gruppe zusammen mit Anuschka Tischer und Peter A. Süß vor dem Gebäude der Neuen Universität (Foto: Marina Moiseeva).

Vom 24. bis zum 28. Oktober 2016 besuchte eine Gruppe von 20 Dozenten und Studierenden der Staatlichen Universität Smolensk unter Leitung des Prorektors Professor Nikolai Senchenkov die Julius-Maximilians-Universität. Dabei wurde ein Kooperationsabkommen mit der Philosophischen Fakultät abgeschlossen, das Prof. Dr. Phuoc Tran-Gia als Vizepräsident der Julius-Maximilians-Universität und Prof. Dr. Roland Baumhauer als Dekan der Philosophischen Fakultät offiziell unterzeichneten.

Der Aufenthalt der russischen Gäste war Teil eines vom Auswärtigen Amt und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderten Projekts zur „Lehrerausbildung im deutsch-russischen Dialog“, für das zahlreiche Lehrende der Fakultät ihre Veranstaltungen öffneten, Sonderveranstaltungen abhielten und sich anderweitig engagierten. So absolvierten die Teilnehmer in Würzburg ein umfangreiches Programm und hörten unter anderem Vorträge zur Geschichte, Fachdidaktik und Museumswissenschaft, hospitierten in verschiedenen regulären Veranstaltungen der Philosophischen Fakultät sowie in Unterrichtsstunden des Deutschhaus-Gymnasiums und besichtigten universitäre Einrichtungen wie das Institut für Hochschulkunde oder das Mineralogische Museum. Auch ein Besuch der Regierung von Unterfranken stand auf dem Programm.

Die Kooperation geht auf eine langjährige wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Prof. Dr. Anuschka Tischer (Lehrstuhl für Neuere Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität) und Prof. Dr. Jurij Ivonin (Lehrstuhl für Allgemeine Geschichte an der Staatlichen Universität Smolensk) zurück, die damit erweitert und gefestigt werden konnte. Bereits Anfang Oktober waren Anuschka Tischer, ihr Assistent Christian Mühling und der Leiter des Würzburg English Language Programme, Dr. Peter A. Süß M.A., nach Smolensk gereist und hatten dort Vorträge gehalten, an unterschiedlichen Veranstaltungen teilgenommen und unter anderem auch die Gedenkstätte von Katyn besichtigt. Im Gegenzug organisierten sie für die russischen Teilnehmer nun eine abwechslungsreiche Weiterbildung in Würzburg. Die Gäste aus Smolensk zeigten sich tief beeindruckt von der wissenschaftlichen Vielfalt der hiesigen Universität. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Zusammenarbeit fortgeführt werden soll, wofür das nun geschlossene Kooperationsabkommen eine gute Grundlage bietet.


Kontakt:
Prof. Dr. Anuschka Tischer anuschka.tischer@uni-wuerzburg.de

09.11.2016, 13:00 Uhr