Literaturgespräch über Lyrik


Marion Poschmanns Lyrikband „Geliehene Landschaften“ steht im Mittelpunkt der 4. Literaturgespräche, zu denen die Neuere deutsche Literaturgeschichte der Universität Würzburg und der Stellwerck-Verlag am 12. Januar 2017 einladen.

Mit anderen über ein Buch sprechen, sich austauschen über die Erfahrungen, die jeder bei seiner Lektüre gemacht hat: Darum geht es bei den Literaturgesprächen, zu denen die Neuere deutsche Literaturgeschichte der Universität Würzburg und der Stellwerck-Verlag jetzt schon zum vierten Mal einladen.

81 Gedichte über konkrete und imaginäre Landschaften

Marion Poschmanns Lyrikband „Geliehene Landschaften“ ist diesmal Gegenstand des Gesprächs. Der Titel des Bandes ist Programm: Die 81 Gedichte in „Geliehene Landschaften“ behandeln in neun Blöcken konkrete und imaginäre Landschaften vermittels einer Strategie, die eigentlich aus dem Gartenbau stammt. Sie stellt auch den roten Faden dar, der alle Gedichte dieses Bandes miteinander verbindet.

„Geliehene Landschaft“ ist der Name des ästhetischen Konzepts, das auf einen bedachten Umgang mit den Gegebenheiten bei der Gestaltung eines Parks zielt, egal ob umliegende Berge oder Schatten auf der Wand damit gemeint sind. In Poschmanns Dichtung geht es analog immer um Gegebenes: Landschaften, Eindrücke oder Erfahrungen und Einbeziehung. Dabei kommen die UdSSR und Vergnügungsparks, Einsamkeit und alltägliche Unwägbarkeiten gleichermaßen vor.

Zeit und Ort

Das Gespräch findet statt am Donnerstag, 12. Januar 2017, im FIN-GER concept store, dem Finnish-German Design Supermarket – auf dem Bürgerbräugelände, Frankfurter Straße 87, in Würzburg. Es beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Durch den Abend führt diesmal Daniel Natorp von der Universität Würzburg.

Mehr Informationen zum Buch

Auf der Homepage des Suhrkamp-Verlags

Rezension auf Literaturkritik.de

12.01.2017, 19:00 Uhr