Qualitätsmanagement in Studium und Lehre

Sicherung und Förderung der Qualität in Studium und Lehre sind ein zentrales Anliegen der Philosophischen Fakultät. Es kommt in ihren Qualitätszielen zum Ausdruck. Zur praktischen Umsetzung bedarf es der kontinuierlichen Verständigung und Kooperation zwischen allen Akteuren, über die Fakultät hinaus. Daher hat die Universität ein Qualitätsmanagementsystem eingerichtet, auf dessen Seiten die allgemeine Funktionsweise der Qualitätssicherung nachzulesen ist. Wie sich diese im Jahresverlauf abbildet, zeigt der QM-Jahresplaner.

Im Zentrum der fakultären Qualitätssicherung stehen die einzelnen Studiengänge und -fächer. Ein Studiengang durchläuft einen jährlichen Qualitätskreislauf, in dem zunächst diverse Ergebnisse und Anregungen zusammengetragen werden: aus verschiedenen Befragungen, insbesondere den Evaluationen der Fakultät; aus Gesprächen mit den Studierenden; aus Statistiken und Rankings; aus dem Berichtswesen; aus dem Fakultätsgespräch mit der Universitätsleitung. Eine für jedes Fach der Fakultät gebildete Kommission aus Professoren, Mitarbeitern und Studierenden, die sog. Studienfachkommission, nimmt dieses Material als Grundlage, über die Qualität der Studiengänge ihres Zuständigkeitsbereichs zu beraten und Weiterentwicklungen anzustoßen. In einem jährlichen Studienfachbericht referiert sie die Entwicklungen im Studienangebot während des zurückliegenden Akademischen Jahres und hält die vereinbarten Maßnahmen fest. Den Stand ihrer Umsetzung überprüft sie im Rahmen des fortdauernden Monitorings.

Aufbauend auf den insgesamt zwanzig Studienfachberichten, auf weiteren Evaluationen auf Fakultätsebene und auf diversen Statistiken, die von der Zentralverwaltung zur Verfügung gestellt werden, berät die Fakultätsleitung regelmäßig über die Situation von Studium und Lehre. Die Studiendekane berichten dem Fakultätsrat darüber – wie es im Bayerischen Hochschulgesetz festgeschrieben ist (Art. 30 Abs. 2-3 BayHSchG) – einmal jährlich im Lehrbericht.

Im Dekanat sind in erster Linie folgende Funktionsträger mit der Qualitätssicherung betraut:

  • der Qualitätsbeauftrage der Fakultät (regelmäßig einer der Studiendekane);
  • der Studiengangkoordinator, der sich um die Erstellung, Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Studiengänge kümmert und als Schnittstelle zwischen den Instituten, der Fakultät und universitären Gremien fungiert;
  • der Mitarbeiter für Qualitätssicherung und Akkreditierung, der die Institute in Fragen der System- und Programmakkreditierung unterstützt und als Schnittstelle zwischen den Instituten, der Fakultät und dem zentralen Referat A.3 (Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung) fungiert;
  • die Mitarbeiterinnen des Evaluationsbüros, die sich um die Erstellung der Fragebögen und um die Durchführung der diversen Evaluationen kümmern;
  • die Mitarbeiterin für computergestütztes Prüfungswesen, die sich um die Erstellung und technische Durchführung von Klausuren mittels einschlägiger Prüfungssoftware kümmert.