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Deutsch Intern
    Faculty of Arts. Historical, Philological, Cultural and Geographical Studies

    Ziele und Aufgaben

    Programm der Philosophischen Fakultät

    Die Philosophische Fakultät bietet seit jeher Fachtutorien in zahlreichen Studiengängen an. Die mit Projektbeginn des QPL neu eingeführten fächerbegreifenden Schulungen gewährleisten Qualitätssicherung im methodisch-didaktischen Bereich und darüber hinaus einen Ideenaustausch zwischen den TutorInnen und MentorInnen verschiedenster Fächer. Die Studierwerkstatt als interdisziplinäre Maßnahme zum Erwerb und der Weiterentwicklung studienrelevanter Kompetenzen ist ein Leuchtturmprojekt der Philosophischen Fakultät.  Nach erfolgreicher Etablierung wurden und werden TutorInnen und MentorInnen weiterer Fakultäten mit einbezogen. Auch hier ist die nachhaltige Betreuung, Schulung und Anleitung der MentorInnen bzw. Peers durch die KoordinatorInnen des Programms oberstes Ziel, um Qualitätsstandards einzuhalten. Seit Beginn der Projektlaufzeit nahmen immer mehr Studierende das Angebot in Anspruch und absolvierten erfolgreich Workshops und individuelles Mentoring. Mittlerweile werden in den traditionellen Bereichen Schreiben, Lesen, Präsentieren und Lernen jeweils drei bis sechs Workshops pro Semester angeboten.

    Die Studierwerkstatt-Workshops "Effizienter Lesen", "Effizienter Lesen für internationale Studierende", "Schreiben", "Wissenschaftliches Arbeiten im Lehramtsstudium - Unterrichtsplanung leicht gemacht", "Akademisches Schreiben für ausländische Vollstudierende" und "Academic Writing für Studierende der Anglistik/Amerikanistik" werden mittlerweile über das Schreibzentrum | Writing Center koordiniert.

    Erprobt wurden die Angebote Uni vor Ort (Service Learning), ein projektbasiertes Lehrformat mit ehrenamtlichem Anteil sowie ein Angebot zur rhetorischen Ausbildung, Professionell Sprechen. Erfreulicherweise konnten sich schon in den ersten Semestern auch Studierende aus anderen Fakultäten für die Angebote der Studierwerkstatt begeistern. Heute sind nahezu alle Fakultäten vertreten.

    Auch in der Studierwerkstatt ist die Schulung, Anleitung und Weiterbetreuung der Mentoren durch die Koordinatoren des Programms oberstes Ziel, um Qualitätsstandards zu gewährleisten und zu sichern.

     

    Bedeutung von TutorInnen und MentorInnen

    In kleinen Gruppen, die aufgrund des geringen Wissens- und Altersvorsprungs wenig hierarchisch organisiert sind, können TutorInnen eine kooperative Lernatmosphäre schaffen. TutorInnen können somit die Lernprozesse der Studierenden gezielt fördern und leiten. Diese zusätzliche Lernebene  bereichert und unterstützt das Lehrangebot von Dozenten und Professoren.

    TutorInnen und MentorInnen unterstützen lernbezogene Kompetenzen und die wissenschaftliche Selbsttätigkeit der Studierenden, sie bieten Hilfestellung und Beratung für Studierende in unterschiedlichen Phasen des Lernprozesses, insbesondere bei Lern- und Verständnisschwierigkeiten, und geben einen Überblick über universitäre Abläufe. Damit können sie entscheidend zur Reduktion der Studienabbrecherquote und zur Verbesserung der Lern- und Prüfungsergebnisse beitragen.

    Aufgaben und Zuständigkeiten

    Das Koordinatoren-Team der Philosophischen Fakultät ist zuständig für die Aus- und Weiterbildung der Tutoren- und MentorenkoordinatorInnen aller Fakultäten und für die Weiterentwicklung und Qualitätssicherung des Programms. Bei der Etablierung von Maßnahmen der Tutoren- und Mentorenqualifizierung kann er gemeinsam mit den KoordinatorInnen im Tutoren- und Mentorenprogramm die Fächer unterstützen.

    Die einzelnen KoordinatorInnen des KOMPASS-Programms sind mit ihrem Zuständigkeitsbereich einer Fakultät zugeordnet. Sie sorgen für die hochschuldidaktische Basisausbildung und Weiterbildung der TutorInnen und MentorInnen, und gewährleisten dadurch die Qualitätssicherung des Programms.

    Zusammen mit den verantwortlichen Lehrenden werden Ziele und Entwicklungsprozesse für die studentische Lehrer in den jeweiligen Fächern erarbeitet.

    Die Julius-Maximilians-Universität ist Mitglied im Netzwerk Tutorienarbeit an Hochschulen.

     

    Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL16019 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.