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    Philosophische Fakultät

    Evaluationskonzept

    Evaluationskonzept der Philosophischen Fakultät

    In der Überzeugung, daß eine moderne, herausragende Lehre ohne ein permanentes Qualitätsmanagement nicht möglich ist, hat die Philosophische Fakultät regelmäßige Evaluationen unter die Maßnahmen zur Erreichung ihrer Qualitätsziele aufgenommen. Evaluationen erlauben den Studierenden, ein kritisches Feedback zu geben, den Dozenten und Dozentinnen, ihre Lehre weiterzuentwickeln, den Lehreinheiten, ihre Studiengänge zu optimieren. Das Lernklima an unserer Fakultät wird dadurch wesentlich verbessert.

    Die Fakultät führt derzeit nach Maßgabe der Evaluationsordnung der Universität drei Arten von Evaluationen durch:
    Lehrveranstaltungsevaluationen: In jedem Semester werden ein oder mehrere Veranstaltungen zumindest der an der Fakultät hauptberuflich Beschäftigten, meist aber aller Lehrenden evaluiert. Themen sind Strukturierung und Gestaltung der Lehrveranstaltung, Rahmenbedingungen, Engagement der Lehrenden, Medieneinsatz, Anforderungsniveau, Workload, subjektiver Lernerfolg und persönliche Motivation. Die Studierenden evaluieren etwa zur Mitte des Vorlesungszeitraums auf Papierbögen, die Ergebnisse werden im Dekanat computergestützt ausgewertet und umgehend den Lehrenden mitgeteilt. Diese besprechen mit ihren Studierenden die Ergebnisse und nutzen die Möglichkeit, noch im laufenden Semester gegebenenfalls ihre Lehre zu verbessern. Ein Durchschnitt der Ergebnisse der Lehrveranstaltungsevaluationen wird auf der Homepage des Dekanats veröffentlicht.
    Studienfachevaluationen: Pro Semester werden zwei Lehreinheiten der Fakultät evaluiert (zum Beispiel Kunstgeschichte und Geographie). Eine Lehreinheit setzt sich aus mindestens einem Studienfach zusammen, alle einschlägigen Studienfächer werden einbezogen. Nach diesen werden die Ergebnisse auch differenziert. Themen sind Hochschul- und Studienwahl, Beratungs- und Informationsangebot, Engagement der Lehrenden, Aufbau der Studiengänge, Anforderungsniveau und Workload, Prüfungen und Prüfungsorganisation, Anerkennung von Prüfungsleistungen, Auslandsmobilität, Praktika und Berufsorientierung, subjektiver Studienerfolg. Alle Studierenden in einer Lehreinheit werden per E-Mail zur Evaluation eingeladen, diese kann dann vier Wochen lang online durchgeführt werden. Die Ergebnisse werden im Dekanat computergestützt ausgewertet und umgehend der Lehreinheit mitgeteilt. Im darauffolgenden Semester werden die Ergebnisse in einer Vollversammlung aller Studierenden und Lehrenden besprochen und kritisch diskutiert.
    Lehrendenbefragungen: In zweijährigen Abständen werden alle Lehrenden zu didaktischen Zielen, Workload, Strukturbedingungen und Leistungsfähigkeit der Studierenden befragt. Die Ergebnisse werden im Dekanat computergestützt ausgewertet und im Studiendekanat kritisch diskutiert.

    Die Ergebnisse der Evaluationen bilden (zusammen mit den Resultaten der auf der Gesamtebene der Universität durchgeführten Befragungen) eine wesentliche Grundlage sowohl für das jährliche Monitoring aller Studiengänge als auch für die Qualitätsentwicklung innerhalb des Neun-Jahres-Zyklus. Alle Evaluationen gehen in den Lehrbericht der Fakultät ein, die Studienfachevaluationen darüber hinaus in die jeweiligen Studienfachberichte. Diese stellen wiederum eine wichtige Grundlage der Studienfachaudits dar. Für die Philosophische Fakultät stellen die Evaluationen somit unverzichtbare Bestandteile des Qualitätskreislaufes von Studium und Lehre dar.

     

    Arbeitskreis Evaluationen

    Vorsitzender: Prof. Dr. Roland Altenburger

    Dr. Peter Süß

    Dr. Christina Schäfer