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    Sammlungen-Provenienz-Kulturelles Erbe

    Ringvorlesung: SPKE 4.0

    09.10.2019

    Einladung zur öffentlichen Ring-Vorlesung „Sammlungen – Provenienz – Kulturelles Erbe 4.0“ WS 2019/20, jeweils Do., 18:15–20 Uhr, Hörsaal 5 im Philosophiegebäude am Hubland Süd (sofern nicht anders angegeben), Eintritt frei

     

    Öffentliche Ringvorlesung der Fächer Geschichte, Kunstgeschichte und
    Museologie der Universität Würzburg in Kooperation mit dem
    Museum für Franken und dem Museum am Dom

    Während die Provenienzforschung mit mehreren Forschungsprojekten in Würzburg inzwischen gut verankert ist, weitet die diesjährige Ringvorlesung den Blick auf weitere Aspekte des unrechtmäßigen Kunst- und Kulturguttransfers sowie die Erforschung musealer Sammlungen. Namhafte Rerefent_innen stellen Institutionen vor, die sich in Niedersachsen, Wien und Göttingen dieser Thematik widmen, ethnologische Sammlungen in München und Köln untersuchen, „folgenreiche Geschenke“ in der Dresdner Kunstkammer behandeln, sich mit der umstrittenen Biographie des Malers Emil Nolde auseinandersetzen oder neue Forschungsperpektiven und den Kolonialismus in Afrika diskutieren.

     

    17.10.2019:  Christopher M. Galler, M.A., Bomann-Museum, Celle: „Netzwerk und Netzwerken – das Netzwerk Provenienzforschung in Niedersachsen und seine praktische Arbeit“

     

    24.10. 2019: entfällt da Ausstellungseröffnung im Martin von Wagner-Museum


    7.11.2019: Prof. Dr. Sebastian Schütze, Institut für Kunstgeschichte, Wien: „Kunst- und Kulturtransfer zwischen Neapel, Wien und Mitteleuropa. Neue Forschungen am Vienna Center for the History of Collecting


    21.11.2019: Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, Direktor der Kunstmuseen Erfurt (Achtung: Veranstaltung findet im Museum am Dom statt: „Ambivalentes Erbe: Emil Noldes Gemälde 'Begonien' von 1929“


    28.11.2019: Dr. Marie Luisa Allemeyer, Direktorin der Zentralen Kustodie und Forum Wissen-Projektleiterin, Göttingen: „Wissen Schaffen und Wissen Schaffen sichtbar machen – das zukünftige Forum Wissen Göttingen

     

    5.12.2019: Dr. Hilke Thode-Arora, Leiterin der Abteilung Ozeanien / Referentin für Provenienzforschung -  Museum fünf Kontinente, München: „Provenienzforschung an den Objekten der Ozeanien-Sammlung im Museum fünf Kontinente – Herausforderungen und Desiderate

     

    12.12.2019: Prof. Dr. Andreas Eckert, Institut für Asien-und Afrikawissenschaften (Geschichte Afrikas), Humboldt-Universität Berlin: „Willkür, Improvisation, Gewalt. Kolonialismus in Afrika


    9.1.2020: PD Dr. Christian Fuhrmeister, Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München: „Grundsätzliche strukturelle und methodische Ähnlichkeiten und Unterschiede von Forschung zu Kulturguttransfer im Kolonialismus und im Nationalsozialismus“

     

    16.1.2020: Prof. Dr. Christoph Zuschlag, Institut für Kunstgeschichte, Bonn: „Provenienzforschung – Bilanz und Perspektiven der Forschung“


    23.1.2020: Sonja Mohr, M.A., Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt, Köln: „Perspektiven auf koloniales Erbe – die Sammlung Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt


    30.1.2020: Dr. Claudia Kryza-Gersch, Staatliche Kunstsammlungen Dresden: „Folgenreiche Geschenke: Skulpturen der Florentiner Renaissance in der Dresdner Kunstkammer“

     

     

     

    Organisation und Kontakt

    Dr. Daniela Roberts in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Guido Fackler (guido.fackler@uni-wuerzburg.de), Nora Halfbrodt MLitt, Prof. Dr. Eckhard Leuschner (eckhard.leuschner@uni-wuerzburg.de) und Prof. Dr. Anuschka Tischer (anuschka.tischer@uni-wuerzburg.de)

     

    MA-Studiengang „Sammlungen – Provenienz – Kulturelles Erbe“

    Spätestens seit dem „Fall Gurlitt“ (Herbst 2013) und der breiten internationalen Berichterstattung darüber ist das Thema Provenienzforschung für Kulturinstitutionen auf die Tagesordnung gerückt. Ab dem Winter-semester 2016/17 wird an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg der interdisziplinäre Master-studiengang „Sammlungen – Provenienz – Kulturelles Erbe“ als erster seiner Art hierzulande angeboten. Er reagiert auf die zunehmenden kulturpolitischen Herausforderungen der Provenienzforschung und die gesteigerten Anforderungen an das Sammeln, Bewahren und Erforschen von Kunst- und Kulturgütern (Cultural Heritage). Dabei bietet die Zusammenarbeit der Fächer Kunstgeschichte, Museologie / Museumswissenschaft und Geschichte breite theoretische Grundlagen, aber auch individuelle Möglichkeiten fachlicher Vertiefung.

    Weitere Informationen: https://www.phil.uni-wuerzburg.de/sammlungen_provenienz/studium/

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