Intern
Institut für Hochschulkunde

Aktuelles

Vorstellung des neuen Kustos Prof. Dr. Johannes Sander

Zum 1. Juli hat Prof. Dr. Johannes Sander die Nachfolge von Dr. Michaela Neubert als Kustos des Instituts für Hochschulkunde (IfH) angetreten. Schon in früheren Jahren war der aus Nordrhein-Westfalen stammende Wissenschaftler mit unserem Institut verbunden. Gegen Ende seines 2002 an der Universität Würzburg aufgenommenen Studiums der Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik, in den Jahren 2007/08, war er studentische Hilfskraft am IfH. Auch während der Promotionszeit, zwischen 2010 und 2012, war er als nebenberuflicher wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt.

2012 wurde Johannes Sander mit einer architekturhistorischen Arbeit zum Dr. phil. promoviert. 2014 bis 2017 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für fränkische Kirchengeschichte und Kirchengeschichte der neuesten Zeit in der Theologischen Fakultät tätig und habilitierte sich mit dem dort angesiedelten Forschungsprojekt über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes im Fach Kunstgeschichte. 2018 wurde ihm die Lehrbefugnis erteilt.

Es folgten 2020 bis 2023 eine Mitwirkung am Forschungsprojekt „Der Simrock-Boisserée-Nachlass“ am Institut für Kunstgeschichte bei Prof. Dr. Stefan Bürger, aber auch Tätigkeiten außerhalb der Universität, etwa 2023/24 der Aus- und Aufbau zweier Gemeindearchive im Landkreis Heilbronn. 2025 wurde Johannes Sander an der Universität Würzburg zum außerplanmäßigen Professor bestellt. Zum 1. April 2026 trat er eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte an.

Im Rahmen seiner vielfältigen Tätigkeiten ist Prof. Sander die Arbeit in der Wissensvermittlung ein großes Anliegen, nicht nur durch universitäre Lehrveranstaltungen wie Seminare und Vorlesungen, sondern auch in Form öffentlicher Vorträge und Gästeführungen, die sich an ein breites Publikum wenden. Er ist Erster Vorsitzender Würzburger Gästeführer e. V. und der Gruppe Würzburg des Frankenbundes e. V. Seit Beginn seines Studiums ist Prof. Sander Mitglied der K.D.St.V. Cheruscia Würzburg im CV und stand deren Altherrenschaft zwischen 2013 und 2022 als Philistersenior vor.

Tagungshinweis

Call for Papers „Kontinuität und Neubeginn. Die Wiedereröffnung von Universitäten im neuzeitlichen Mitteleuropa“:

www.hsozkult.de/event/id/event-136264

Die Tagung widmet sich dem Phänomen der zunächst geschlossenen und dann wiedereröffneten Universität in Deutschland sowie Mitteleuropa in der Neuzeit und fragt vor allem nach dem Verhältnis von Kontinuität und Neubeginn.

 

 

Das Institut für Hochschulkunde jetzt auch auf Instagram

Besuchen Sie das IfH künftig auch auf Instagram  und erhalten Sie einen Einblick in seine Sammlungsbestände und Projekte

Das Institut für Hochschulkunde freut sich über eine Schenkung von Dr. Wolfgang Nüdling

Das Institut für Hochschulkunde an der Universität (IfH) freut sich über eine bedeutende Neuerwerbung für seine Sammlungen. Mit der Schenkung von Herrn Dr. Wolfgang Nüdling, Emmerting, gelangte ein umfangreiches Konvolut von Plakaten und Flyern ins IfH.

Es handelt sich um einen Bestand von insgesamt 1433 Exemplaren, die aus der Zeit vom Sommersemester 1995 bis zum Sommersemester 2001 datieren. Das Schriftgut dokumentiert die Aktivitäten folgender Einrichtungen und Organe: Würzburger Studentenverbindungen, Gymnasien, Hochschulgruppen, der Studierendenvertretung, des Studierendenwerks, der Universität Würzburg (insgesamt sowie einzelner Fakultäten / Institute), von Zeitschriften / Zeitungen, hauptsächlich mit Universitätsbezug etc. 

Das Sammlungsgut kann zu den Öffnungszeiten des IfH unter Vereinbarung eines Termins im Lesesaal eingesehen werden.

Kontakt: info@hochschulkunde.de

Das Institut für Hochschulkunde freut sich über eine Dauerleihgabe des Corps Nassovia Würzburg

Die Sammlungsbestände des Instituts für Hochschulkunde wurden durch einen höchst erfreulichen Neuzuwachs bereichert. Herr Prof. Dr. Dirk Engehausen und Herr Bernhard Edler von Lapp übergaben im Auftrag des Corps Nassovia Würzburg am 29. Juli 2017 an Frau Dr. Michaela Neubert, Kustodin des Instituts für Hochschulkunde, eine 1855 von Daniel Gesell (*22.12.1822 Mannheim, †25.03.1889 Konstanz) geschaffene Lithographie.
Die großformatige datierte und signierte Graphik stellt ein Gruppenbild von 40 Mitgliedern des Corps Nassovia vor der Kulisse der Festung Marienberg dar. Das qualitätvolle Blatt schmückt von nun an den Zimelienraum, der vom Institut für Hochschulkunde, dem Universitätsarchiv und der Forschungsstelle Deutscher Orden gemeinschaftlich für Veranstaltungen genutzt wird.