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    MUS-IC-ON

    MUSIKWELTEN

    In antiken Kulturen erklangen Musikinstrumente zu vielfältigen Anlässen, die in der bildlichen und schriftlichen Überlieferung dokumentiert sind. Aus ihr erfährt man, dass Instrumente bewusst eingesetzt wurden, um bestimmte Wirkungen zu erzielen und Funktionen zu erfüllen, beispielsweise als Signale in Alltagssituationen oder zur Kommunikation mit den Göttern.

    In allen Lebensbereichen ist Musik ein wichtiger Bestandteil sinnlichen Erlebens. Im Spiel der Instrumente findet der Mensch eine Sprache, die über die Grenzen einzelner Kulturen hinaus zum Einsatz kommt.

    Signalgebende Klänge von Hörnern und Trompeten geben den Auftakt zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Instrumenten in der Antike. Der Klang von scheppernden Rasseln oder von tiefem Saitenspiel wirkte besänftigend auf Götter und Menschen. Trommeln und Klappern begleiteten rhythmische Prozessionen. Berauschende Klänge von Harfen und Schalmeien kommen bei Gelagen und ekstatischen Festen zu Gehör. Als Repräsentantin einer hohen Kunst erklingt Musik bei Hofe, im Theater oder im Hauskonzert.

    In vier Abteilungen – Musik als Signal, mit überirdischer Funktion, bei Fest und Ekstase oder im Konzert –, durchschreiten Sie in diesem Raum die vielgestaltigen Klänge und Musikwelten der Antike.