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Philosophische Fakultät

Veranstaltungen des Schelling-Forums

Bevorstehende Veranstaltungen

Angst vor dem Wissen

Ein Gespräch über das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft

Juni 16, 2026| 19:00 Uhr | Gartenpavillon des Juliusspitals, Klinikstraße 1, 97070 Würzburg

Eine funktionierende Demokratie ist auf informierte Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Aktuelle Ereignisse sollen in größere Zusammenhänge eingeordnet und öffentliche Debatten mit wissenschaftlichen Befunden unterfüttert werden. Dabei schwindet in Teilen der Bevölkerung das Vertrauen in die Wissenschaft. Womöglich auch, da in der Wissenschaft häufig Fragen nachgegangen wird, ohne auf eine unmittelbare Nutzbarmachung für die Gesellschaft zu achten; und diese Fragen in Fachsprachen beantwortet werden, die für die Öffentlichkeit schwer zu verstehen sind. Ein Dilemma für die informierte Gesellschaft.

Wie erklärt sich das Misstrauen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft? Gibt es gar eine Angst vor dem Wissen, und warum? Wie können Wissenschaft und Gesellschaft besser verzahnt werden, um den großen Problemen unserer Zeit gerecht zu werden? Und besteht noch Hoffnung auf eine informierte Gesellschaft, auch wenn die Wissenschaft wie seit langem nicht mehr angegriffen, lächerlich gemacht und in Frage gestellt wird?

Über diese Fragen kommen Michel Friedman und Harald Lesch ins Gespräch, sehr gerne auch mit Ihnen!

Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung über das Anmeldeportal an. Bei Nachfragen können Sie sich gerne an die Emailadresse schelling-forum(at)badw.de wenden. Wir freuen uns sehr darauf, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.


DIALOGUE. Ein Werkstattgespräch mit der Schriftstellerin Emma Braslavsky

Über die Neucodierung zwischen Ökologie, Mensch und digitalen neuronalen Resonanzfeldern

Juli 8, 2026 | 19:00 Uhr | Schelling-Forum, Klinikstraße 3, 97070 Würzburg

Roboter und Künstliche Intelligenz übernehmen nach und nach Aufgaben unseres menschlichen Lebens – Roboter staubsaugen die Wohnung, Uhren werten Gesundheitsdaten aus und Sprachmodelle beantworten uns Fragen. Doch wie weit kann diese Entwicklung gehen? Wie sieht eine Welt aus, in der humanoide Roboter gemeinsam mit Menschen leben? Womöglich sogar Beziehungen untereinander führen? In jüngeren Werken entwirft Emma Braslavsky eine von KI und Robotern geprägte Zukunft. In ihrem Roman „Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten“ widmet sie sich einer Welt, in der sich jeder einen Partner nach individuellen Vorstellungen programmieren lässt – mit fatalen Folgen. Braslavskys Erzählung „Ich bin dein Mensch“ spinnt diese Dystopie weiter und handelt von einer Beziehung zwischen der jungen Frau Alma und dem humanoiden Roboter Tom. Die Geschichte wurde im Jahr 2021 von Maria Schrader verfilmt.
In diesem Werkstattgespräch liest Braslavsky Auszüge ihrer jüngsten Novelle Dialogue und kommt anschließend mit der Literaturwissenschaftlerin Stephanie Catani u.a. über die Frage von Mensch und KI ins Gespräch – sehr gerne auch mit Ihnen.

Dies ist eine Veranstaltung des Instituts für deutsche Philologie der Universität Würzburg in Kooperation mit dem Schelling-Forum.

Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung über das Anmeldeportal an. Bei Nachfragen können Sie sich gerne an die Emailadresse schelling-forum(at)badw.de wenden. Wir freuen uns sehr darauf, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

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