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Lehrstuhl für Europäische Ethnologie / Empirische  Kulturwissenschaft

Pearl-Sue Carper M.A.

  • Multispecies Studies 
  • Plurale Literalitäten
  • Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf konsumkritische Lebensstile

Seit April 2021: Beschäftigte im wissenschaftlichen Dienst am Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Empirische Kulturwissenschaft, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

2015-2021: Studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde, Julius-Maximilians-Universität Würzburg

2021: Abschluss des Masterstudiums im Fach Europäische Ethnologie/Volkskunde an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Masterarbeit: „Die Macht der Ratten – Begegnungen in urbanen Räumen.“

2017: Abschluss des Bachelorstudiums in den Fächern Europäische Ethnologie/Volkskunde und Anglistik/Amerikanistik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Bachelorarbeit: "Minimalismus als Luxus? Eine kulturwissenschaftliche Analyse zu Minimalismus am Beispiel medialer Aushandlungsprozesse."

 

 

2021

Monographie

Die Macht der Ratten – Begegnungen in urbanen Räumen. Würzburg 2021.

2020

Rezensionen

Carper, Pearl-Sue: Rezension zu: Schicho, Susanne: Hundemenschen. Multispecies Family Lives und ihre biografischen Folgen (Grazer Beiträge zur Europäischen Ethnologie, 24). Weimar 2019. In: Zeitschrift für Volkskunde 116/2 (2020): 327-329.

2019

Aufsätze

Carper, Pearl-Sue/Müller, Stephanie/Zwurtschek, Alexander: Vom Tippen und Wischen: Wie sich ältere Menschen digitale Literalität aneignen. In: Alltag – Kultur – Wissenschaft. Beiträge zur Europäischen Ethnologie. 6 (2019), S. 127-148.

Aktuelle Forschung

Eine Superfrucht: Kulturanthropologische Perspektiven auf die Hagebutte (Arbeitstitel)

(Promotionsprojekt)

Das geplante Dissertationsprojekt beschäftigt sich aus kulturanthropologischer Perspektive mit der Bedeutung der Hagebutte und den sich dadurch eröffnenden Diskursen und Möglichkeiten. In der Alltagskultur als ‚heimische‘ Wildfrucht bekannt und regional verortet, wird die Frucht der Rose auf vielfältige Weise genutzt und  ist als Heckengewächs nicht nur Bestandteil der Landschaftsgestaltung, sondern etwa in Gestalt von Nahrung ebenso essentiell für die Alltage menschlicher und anderer als menschlicher Lebewesen. Trotz ihrer weiten Verbreitung als heimisches Rosengehölz und ihrer lokalen Kultivierung wird sie in Deutschland für die industrielle Verarbeitung zu Tees, Marmeladen, in der Kosmetik etc. zum Großteil importiert.

Im Fokus dieser Arbeit stehen die Verwobenheiten von Lokalität und Globalität, nicht menschlich angepflanzten Beständen und Plantagenanbau, ökonomischen und ökologischen Aspekten sowie das gemeinsame Werden von Menschen, Pflanzen und Tieren. Am Beispiel der Alltagsfrucht Hagebutte werden vor dem Hintergrund gegenwärtiger ökologischer Krisen unter Rückgriff auf postanthropozentrische Theorien diese komplexen Beziehungen analysiert sowie die Handlungs- und Wirkmächtigkeit der Hagebutte herausgearbeitet. Derart möchte die Studie einen Beitrag zum Verständnis der Gestaltungsmöglichkeiten ländlicher Räume und Ökonomien sowie der Produktion von basalen Produkten menschlichen Lebens unter den Bedingungen des Anthropozäns leisten.

Promotion in der Graduiertenschule ab WS 2021/2022.