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    Lehrstuhl für Ägyptologie

    Aktuelles

    Nutzung der Teilbibliothek des Lehrstuhls für Ägyptologie

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    Die Präsenznutzung der Teilbibliothek richtet sich nach den Sekretariatszeiten:
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    Vorträge

    Aktuelles

    Das Verhältnis der Menschen zur Natur dürfte schon immer von Ambivalenzen geprägt gewesen sein. Einerseits bot sie ihnen Nahrung und alles andere, was sie zum Überleben brauchten, andererseits wartete sie mit vielen Gefahren auf, die ihre Existenz bedrohten. Vieles spricht dafür, dass das Ergreifen wirksamer Schutzvorkehrungen nach und nach die Utopie unserer Spezies befördert hat, die Natur beherrschen und in Zaum halten zu wollen.

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    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat den Fortsetzungsantrag zu dem seit 2018 in Würzburg laufenden Projekt "Archäologie des ägyptischen Staates und seiner Wirtschaft im 3. Jahrtausend v. Chr.: Eine neue Untersuchung des Sahurê-Aufwegs in Abusir" bewilligt. Mit gut 340.000 EUR kann nun für die nächsten drei Jahre die erfolgreiche Arbeit am Pyramidenkomplex des Königs Sahurê (Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr.) fortgesetzt und zum Abschluß gebracht werden.

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    Mit Karl-Theodor Zauzich verlieren wir nicht nur einen Wissenschaftler, der sein Forschungsfeld über Jahrzehnte und bis zuletzt entscheidend geprägt hat, sondern auch einen verlässlichen akademischen Ratgeber und Mentor. Als streitbarer Individualist forderte und förderte er Generationen von Schülerinnen und Schülern und blieb ihnen weit über das Studium hinaus verbunden. Seine Leidenschaft für das Alte Ägypten, sein feinsinniger Humor und sein Ideenreichtum werden uns unvergessen bleiben.

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    Die Kooperation der Universität Würzburg mit der Helwan University in Kairo kann in die nächste Runde gehen: Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat nun 180.000 EUR bewilligt, um die Partnerschaft auch 2019 und 2020 zu finanzieren.

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    Erstmals sollen das 'Innere Sanktuar' und die Axialkapelle ('Mesenit') des Horus-Tempels von Edfu mit ihren Wandreliefs einer ausführlichen und vergleichenden Untersuchung unterzogen werden, um eine Grundlage für zukünftige systematische Studien des gesamten Heiligtums, seiner Theologie und seines Kultbetriebs zu schaffen. Dafür bewilligt die DFG der Würzburger Ägyptologie gut 350.000 EUR für zunächst drei Jahre.

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    Als Basis der großartigen Leistungen Ägyptens im Alten Reich diente eine hocheffiziente und kompetente Ökonomie, die über ein ausgefeiltes Instrumentarium der Produktion, Administration und Verteilung von erzeugten Waren verfügte. Die DFG bewilligte nun 335.000 EUR für zunächst drei Jahre für diese Forschungen am Würzburger Lehrstuhl. Dr. Mohamed Ismail Khaled wird sich ab August 2018 damit beschäftigen.

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    Im deutsch-französischen Programm der Agence nationale de la recherche und der DFG für die Geistes- und Sozialwissenschaften ist ein Projekt mit gut 450.000 EUR für drei Jahre bewilligt worden, in dem Würzburger Ägyptologen mit Kollegen in Bordeaux zusammenarbeiten. Sie erforschen die ägyptische Tempelwirtschaft anhand einer einmaligen Quellengattung.

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    Einem der wichtigsten neuen Forschungszweige der Ägyptologie galt der vom 31.8.-02.09.2017 von Dr. E. Lange in Zusammenarbeit mit der KU Leuven organisierte Workshop "Beyond Memphis. The Transition of the Late Old Kingdom to the First Intermediate Period as reflected in Provincial Cemeteries", finanziert von der Philosophischen Fakultät und der DFG.

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    Platonismus und spätägyptische Religion, herausgegeben von Michael Erler und Martin Andreas Stadler, geht der Frage nach, wie zuverlässig sind Autoren wie Plutarch, Jamblich und Porphyrios, wenn sie von ägyptischer Religion handeln, und welchen Eigentraditionen sind sie verpflichtet.

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    Grabungspraktikum in Ägypten

    Das Tell Basta-Project, ein deutsch-ägyptisches interdisziplinäres Grabungsprojekt, das seit 2013 an der JMU Würzburg angsiedelt ist, erforscht die im östlichen Nildelta gelegene antike Stadt Bubastis (Tell Basta). Der Besiedlungszeitraum umfasst mehrere Jahrtausende, vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis in das 6. Jahrhundert n. Chr.

    Seit 2014 besteht für Studierende aller altertumswissenschaftlichen Fächer an der JMU Würzburg die Möglichkeit zur Teilnahme an den aktuellen Grabungen des Tell Basta-Project.

    Bitte schicken Sie Ihre Berwerbungen, die einen tabellarischen Lebenslauf, eine Darstellung Ihres bisherigen Studienverlaufs sowie eine kurze Darlegung Ihrer besonderen Motivation zur Teilnahme enthalten sollten per E-Mail an Dr. Eva Lange-Athinodorou (eva.lange@uni-wuerzburg.de). Frau Dr. Lange steht auch für Rückfragen zur Verfügung.

     

    Neues aus dem Alten Ägypten: von der Cheopspyramide zum Grab des Tutanchamun

    Noch immer gibt es unentdeckte Geheimnisse unter den ägyptischen Altertümern, insbesondere in der Cheopspyramide von Giza, sowie im Bereich des Grabes des Tutanchamun im Tal der Könige. Das ägyptische Ministerium für Altertümer startete in der zweiten Jahreshälfte 2015 zwei große Projekte, um die Große Pyramide und das Grab des Tutanchamun zu untersuchen und zu scannen. Bis jetzt zeigen diese Untersuchungen sehr positive Ergebnisse.

    Wissenschaftler der Technischen Fakultät der Universität Kairo, der Université Laval Quebec, der Nagoya Universität Japan und dem französischen HIP Institut begannen unter der Leitung des ägyptischen Ministeriums für Altertümer wissenschaftliche Untersuchungen am 25. Oktober 2015. Hierzu werden die Pyramiden der 4. Dynastie (2575-2465 v.Chr.) in Dahschur und auf dem Gizaplateau mit nichtinvasiven Scans untersucht. Ebenso im Grab des Tutanchamun (KV 62): Möglicherweise bislang dort versteckte Wände bieten völlig neue archäologische Perspektiven.