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    Lehrstuhl für Ägyptologie

    Aktuelles

    „Wie sagt man … auf Ägyptisch?“

    Von ungeschriebenen Vokalen, Schwierigkeiten mit ihrer Erschließung und der Tragweite ihrer Bedeutung

    13.06.2022, 18:15 - 20:00 Uhr
    Ort: Residenzplatz 2 (Residenz), Toscanasaal - Veranstaltung findet hybrid auch über Zoom statt
    Veranstalter: Lehrstuhl für Ägyptologie
    Vortragende*r: Dr. Roman Gundacker, Österreichische Akademie der Wissenschaften Wien

    Die Mobilisierung mythischer Traditionen im Kontext herrschaftlicher, kultischer und lebensweltlicher Bewältigungsstrategien am Beispiel des Horusmythos: diesem Thema widmet sich Andreas Pries im Rahmen eines Projekts, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Heisenberg-Programm finanziert.

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    Carolina Teotino-Tattko wird im Rahmen einer Walter-Benjamin-Stelle den als pr-Mnw „Haus des Min“ bezeichneten Raum des Horustempels von Edfu untersuchen, der sich auf der westlichen Seite des Tempels befindet. Diese Kapelle ist einer der ältesten Gottheiten des ägyptischen Pantheons geweiht.

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    Die Sammlung Kiseleff ist Teil der Antikensammlung im Martin von Wagner Museum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Der Sammlungsschwerpunkt liegt auf Amuletten und Schmuck. Daneben gehören qualitätvolle Gefäße, Skulpturen, Relief, Fragmente koptischer Textilien, Grabkegel und auch wenige Schriftzeugnisse zum Bestand. Der Katalog präsentiert durchgängig farbig illustriert den gesamten Bestand an Aegyptiaca aus vier Jahrtausenden erstmals vollständig.

     

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    Im Tempel des Soknopaios in Dimê wurde wie in jedem ägyptischen Tempel täglich ein Opferritual und ein Ritual durchgeführt, bei dem das Kultbild neu eingekleidet wurde. Die Priester begleiteten ihre Handlungen mit Rezitationen, die zusammenfassend das Tägliche Ritual heißen. Aus dem Soknopaios-Tempel ist dieses in einer Reihe von Handschriften des 1. und 2. Jahrhunderts n. Chr. überliefert.

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    In griechisch überlieferten Hymnen, Litaneien und Aretalogien präsentiert sich Isis als universale Gottheit. Dieses Bild entspricht nun aber im Grunde auch einem traditionell-ägyptischen und muss nicht erst einer hellenistischen Akkulturation der Göttin zuschulden sein. Der heno-, quasi pantheistische Charakter der Isis setzt sich also nicht notwendigerweise erst außerhalb des Niltals durch, weil sie bereits in Ägypten seit langem als Verkörperung aller anderen Göttinnen galt.

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    Das Verhältnis der Menschen zur Natur dürfte schon immer von Ambivalenzen geprägt gewesen sein. Einerseits bot sie ihnen Nahrung und alles andere, was sie zum Überleben brauchten, andererseits wartete sie mit vielen Gefahren auf, die ihre Existenz bedrohten. Vieles spricht dafür, dass das Ergreifen wirksamer Schutzvorkehrungen nach und nach die Utopie unserer Spezies befördert hat, die Natur beherrschen und in Zaum halten zu wollen.

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    Grabungspraktikum in Ägypten

    Das Tell Basta-Projekt, ein deutsch-ägyptisches interdisziplinäres Grabungsprojekt, das seit 2013 an der JMU Würzburg angsiedelt ist, erforscht die im östlichen Nildelta gelegene antike Stadt Bubastis (Tell Basta). Der Besiedlungszeitraum umfasst mehrere Jahrtausende, vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis in das 6. Jahrhundert n. Chr.

    Seit 2014 besteht für Studierende aller altertumswissenschaftlichen Fächer an der JMU Würzburg die Möglichkeit zur Teilnahme an den aktuellen Grabungen des Tell Basta-Project.

    Bitte schicken Sie Ihre Berwerbungen, die einen tabellarischen Lebenslauf, eine Darstellung Ihres bisherigen Studienverlaufs sowie eine kurze Darlegung Ihrer besonderen Motivation zur Teilnahme enthalten sollten per E-Mail an PDin Dr. Eva Lange-Athinodorou (eva.lange@uni-wuerzburg.de).

     

    Neues aus dem Alten Ägypten: von der Cheopspyramide zum Grab des Tutanchamun

    Noch immer gibt es unentdeckte Geheimnisse unter den ägyptischen Altertümern, insbesondere in der Cheopspyramide von Giza, sowie im Bereich des Grabes des Tutanchamun im Tal der Könige. Das ägyptische Ministerium für Altertümer startete in der zweiten Jahreshälfte 2015 zwei große Projekte, um die Große Pyramide und das Grab des Tutanchamun zu untersuchen und zu scannen. Bis jetzt zeigen diese Untersuchungen sehr positive Ergebnisse.

    Wissenschaftler der Technischen Fakultät der Universität Kairo, der Université Laval Quebec, der Nagoya Universität Japan und dem französischen HIP Institut begannen unter der Leitung des ägyptischen Ministeriums für Altertümer wissenschaftliche Untersuchungen am 25. Oktober 2015. Hierzu werden die Pyramiden der 4. Dynastie (2575-2465 v.Chr.) in Dahschur und auf dem Gizaplateau mit nichtinvasiven Scans untersucht. Ebenso im Grab des Tutanchamun (KV 62): Möglicherweise bislang dort versteckte Wände bieten völlig neue archäologische Perspektiven.