Deutsch Intern
European Ethnology

Studierhilfen

In diesem Bereich finden Sie Informationen und Hinweise zu Literaturrecherche, Referaten, Hausarbeiten und Protokollen, sowie zu Lerntechniken und Prüfungsangelegenheiten.

Prüfungsleistungen

    • Ausdruck der computergeschriebenen Arbeit im DIN A4-Format, einseitig
    • Ausdruck als gut zusammen gehaltenes Exemplar einreichen; es dürfen keine einzelnen Seiten verloren gehen
    • Abschlussarbeiten werden in Klebbindung gebunden
    • Rand: rechts 3 cm Korrekturrand; links, oben und unten 2 cm
    • Schriftart: Englaufende Serifenschriftart, wie z.B. Times New Roman
    • Schriftgröße: 12 Punkt (Haupttext), 10 Punkt (Fußnoten)
    • Zeilenabstand: 1,5 Zeilen (Haupttext), 1,0 Zeilen (Fußnoten)
    • Textausrichtung: Blocksatz mit Silbentrennung
    • Seitennummerierung: fortlaufend, beginnend mit dem Inhaltsverzeichnis

Rechtsverbindliche Erklärung

Fehlt eine rechtsverbindliche Erklärung, wird die Prüfungsleistung mit 5,0 bewertet.

    • Generell gelten die Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung.
    • Zahlen von null bis zwölf werden grundsätzlich ausgeschrieben.
    • Unterscheidung Binde- und Gedankenstrich:

(kurzer) Bindestrich: Sozial- und Kulturwissenschaften[1] 

(langer) Gedankenstrich: Rechtschreibregeln – so schwierig sie auch sind – müssen

eingehalten werden.

    • Gliederung des Textes durch logische Absätze (ein Absatz besteht aus mehreren Sätzen)
    • Texthervorhebungen: Eigene und quellenkritische Hervorhebungen werden kursiv gesetzt, andere Hervorhebungen sollten möglichst sparsam verwendet werden.
    • Bitte achten Sie auf gendergerechte Formulierungen.

 [1]Geviertel/Viergeviertelstrich

Wie baue ich ein Inhaltsverzeichnis auf?

Gestaltet die Arbeit übersichtlich und spiegelt inhaltliche Argumentationslinien wider. Das Inhaltsverzeichnis enthält alle Überschriften und die entsprechenden Seitenzahlen. Wichtig ist die Verwendung präziser Überschriften, eine klare Gliederung bzw. Strukturierung des Textes durch Kapitel und Unterkapitel sowie ein übersichtliches Layout. Zur besseren Übersichtlichkeit sollten bei der Nummerierung von Kapiteln und Unterkapiteln nicht mehr als zwei bis drei Stellen hinter dem Punkt vergeben werden.

Wie gestalte die Einleitung?

Führt zum Thema hin, kontextualisiert, erläutert Fragestellung, Methoden, den theoretischen Ansatz, Forschungsstand und Materiallage, ggf. Definitionen, Aufbau der Arbeit, Schwerpunktsetzung und Vorgehensweise; enthält ggf. Einschränkung des Themas.

Wie gestalte ich den Hauptteil?

Dient der Darstellung und Entfaltung der Argumentation. Der konkrete Aufbau variiert je nach Fragestellung und Methode.

Wie gestalte ich den Schluss?

Steht in enger Beziehung zur Einleitung. Er enthält Zusammenfassung, Ausblick, benennt offene Fragen und lässt Raum für eigene Einschätzungen.

Was gehört in mein Quellen- und Literaturverzeichnis?

Listet alle in der Arbeit verwendeten Quellen (oder: Primärliteratur) und Forschungsliteratur (oder: Sekundärliteratur) in alphabetischer Reihenfolge auf. Quellen und Literatur sind getrennt voneinander aufzuführen.

Beispiel Quelle: Spreier, Katharina: Fast jede zweite Hebamme denkt ans Aufhören. In: Tagesschau.de URL: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/hebammen-studie-existenzaengste-100.html29.11.2025  [Zugriff: 01.02.2026]

Ggf. Anhang:

Aufführung von relevantem Zusatzmaterial (Interviewtranskriptionen, Feldnotizen, Abbildungen etc.)

Was ist ein Zitat?

Direkte Zitate sind wörtliche Wiedergaben von Texten (Textstellen, Sätzen oder Satzteilen) oder Worten aus Forschungsliteratur oder Quellen.

In welcher Form soll ein Zitat kenntlich gemacht werden?

  • Kennzeichnung durch „doppelte Anführungsstriche“ am Anfang und am Ende des Zitates
  • Zitate innerhalb von Zitaten mit ‚einfachen Anführungsstrichen’
  • Rechtschreibung und Zeichensetzung werden unverändert übernommen
  • Eigene Zusätze wie Hervorhebungen oder Ergänzungen werden mit [eckigen Klammern], Auslassungen mit drei Punkten in einer eckigen Klammer „[...]“ gekennzeichnet.
  • Längere Zitate (mehr als drei Zeilen) werden durch einen Absatz, Einrückung (1 cm links und rechts) und einemgeringeren Zeilenabstand (1,0 Zeilen) vom übrigen Text abgegrenzt.

Wie sollte ich ein Zitat verwenden?

zum Referieren einer Position, als Beleg bzw. zum Abstützen der eigenen Argumentation

Welche Regeln muss ich bei der Verwendung von Zitaten beachten?

  • Zitate stets belegen
  • lange Zitate vermeiden
  • Zitate auf das Notwendigste beschränken
  • kein Zitat ohne Interpretation
  • sinnentstellende Verwendung von Zitaten vermeiden
  • in der Regel nur aus Selbstgelesenem zitieren (sonst ‚zitiert nach‘).

Wie arbeite ich mit Entlehnungen, Bezugnahmen und Paraphrasen?

Nicht-wörtliche Übernahmen von Gedanken oder Argumentationen aus der Literatur oder Quellen gehören ebenfalls in denBereich des Zitats. Sie werden nicht mit Anführungszeichen gekennzeichnet, sind aber unbedingt zu belegen.


Welche Zitierweisen gibt es?

Grundsätzlich ist die Zitierweise in der Fußnote oder die amerikanische Zitierweise möglich. Es wird, wenn möglich,immer nach der Erstautor*in zitiert (‚zitiert nach’ möglichst sparsam verwenden). Alle zitierten Publikationen müssen vollständig im Literaturverzeichnis angegeben werden. Siehe Literaturverzeichnis für Hinweise zur Zitation der verschiedenen Publikationsformen.

Wie zitiere ich mit einer Fußnote?

Es wird unterschieden zwischen der vollständigen (I) und der verkürzten (II) Quellenangabe.

I. Bei der ersten Nennung wird komplett zitiert mit:

Textfeld: Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. Ort Jahr, Seitenzahl.

Das Format ist abhängig von der jeweiligen Publikationsform (siehe Kap. 4 Literaturverzeichnis).

Beispiel: „Die Zentralen des Wissenstransfers werden bis ins 18. Jahrhundert neben Kirchen und Marktplätzen in den Gasthäusern – sowohl in der Stadt als auch auf dem Land – gesehen.“1

 

II. Bei allen folgenden Zitaten, die sich auf diese Literatur beziehen, wird nach folgendem Schema zitiert:

Textfeld: Nachname Jahr, Seitenzahl.

Beispiel: „Die Zentralen des Wissenstransfers werden bis ins 18. Jahrhundert neben Kirchen und Marktplätzen in den Gasthäusern – sowohl in der Stadt als auch auf dem Land – gesehen.“2

 

Wie verwende ich Anmerkungen in Fußnoten?

  • Angabe von Belegstellen bei wörtlichen Zitaten und sinngemäßen Übernahmen aus Literatur und Quellen(Grundsätzlich gilt, dass der Bezug zur verwendeten Literatur hergestellt werden muss!);
  • Beleg von quantitativen Angaben; Aufnahme von zusätzlichen Informationen (z.B. biographische Informationen zu den im Text genannten Personen)
  • Erläuterungen, die den Gedankengang im Haupttext unterbrechen würden (z.B. Nebenstränge der Argumentation, Kritik);
  • Verweis auf zusätzliche Literatur

 

Chicago Manual of Style:

Diese Zitierweise erfolgt die Angabe der entsprechenden Stelle aus der Quelle oder der Literatur im Fließtext (in runden Klammern). Angegeben wird der Nachname des/der Autor*in nebst Erscheinungsjahr und Seite.

Beispiel: „Die Zentralen des Wissenstransfers werden bis ins 18. Jahrhundert neben Kirchen und Marktplätzen in den Gasthäusern – sowohl in der Stadt als auch auf dem Land – gesehen“ (Dinkl 2017, 102).

Die vollständige Literaturangabe erscheint im Literaturverzeichnis. Zur besseren Auffindbarkeit muss bei dieser Zitation im Literaturverzeichnis vor der Nennung des jeweiligen Titels Name und Erscheinungsjahr genannt werden (siehe Abschnitt Literaturverzeichnis).

Zusätzlich gilt generell:

  • Wird in der unmittelbar nächsten Anmerkung dasselbe Werk zitiert, folgt: Ebd., S. 17. (wenn die Seitenzahl abweicht) oder nur Ebd. (wenn auf derselben Seite)
  • Zwei aufeinanderfolgende Seiten werden als: S. 10f. angegeben, mehrerer Seiten als. S. 10– 15.
  • Bei indirekten Verweisen wird „Vgl.“ für „Vergleiche“ vor den Literaturhinweis gesetzt.

Beispiel in Fußnote:

1 Dinkl, Susanne: Untote, Riesen, Zwerge und Elfen. Zur Konstruktion populären (Aber)Glaubens seit dem frühen Mittelalter (Kulturtransfer, 9). Würzburg 2017, S. 102.

2 Dinkl 2017, S. 102.

oder

Bis ins 18. Jahrhundert sind neben Kirchen und Marktplätzen auch Gasthäuser wesentlich für die Wissensvermittlung.3

_______________________________________

3 Vgl. Dinkl 2017, S.102.

 

Beispiel im Chicago Manual of Style (auf die Unterscheidung zwischen direkten und indirekten Zitaten wird verzichtet):

Bis ins 18. Jahrhundert sind neben Kirchen und Marktplätzen auch Gasthäuser wesentlich für die Wissensvermittlung (Dinkl 2017, 102).

  • Alle Fußnoten beginnen mit einem Großbuchstaben und enden mit einem Punkt.

z.B.: 14 Vgl. Donner 1989, S. 9.

  • Angabe der Originalliteratur bzw. -quelle mit dem Zusatz ‘zitiert nach‘ bei der Übernahme von Zitaten aus anderen Werken.
  • Originaltitel und -jahr der Erstausgabe werden in eckigen Klammern angegeben.

Beispiel 1:  Malinowski, Bronislaw: Korallengärten und ihre Magie. Bodenbestellung und bäuerliche Riten aufden Tropriand-Inseln. Frankfurt a. M. 1981 [Original: Coral Gardens and Their Magic. A Study of the Methods of Tilling the Soil and of Agricultural Rites in the Trobriand Islands, Bd. I. New York 1935].

Beispiel 2: Weber, Max: Religion und Gesellschaft. Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie. Frankfurt a.M. 2010 [1920–21].

 

Wie zitiere ich Interviews?

Textfeld: Name, Vorname, evtl. Beruf, Herkunft, Ort des Interviews, Interview am 00.00.0000.

Beispiel:  NN [je nach Anonymisierung] Geschäftsführerin der Firma Müllerwerke, Göttingen, Interview am 02.02.2012.

 

Wie zitiere ich Einträge aus meinem Forschungstagebuch?

Textfeld: Forschungstagebuch Vorname Name zum 00.00.0000.

Beispiel 1:                            Forschungstagebuch Susanne Dinkl zum 12.04.2024.

Beispiel 2:                            FTB Susanne Dinkl zum 12.04.2024.

 

Wie zitiere ich Feldnotizen?

Textfeld: Feldnotiz von Vorname Name, 00.00.0000.

Beispiel:                                Feldnotiz von NN, 09.07.2015.

 

Wie zitiere ich (Beobachtungs-)Protokolle?

Textfeld: (Beobachtungs-)Protokoll: Titel von Vorname Name, 00.00.0000.

Beispiel:                                Protokoll: Tag der offenen Tür im Tierheim Hildesheim von Irina Arnold, 22.09.2013.

 

Wie zitiere ich Archivquellen?

Textfeld: Archiv, Bezeichnung der Akte, des Büschels oder des Werks ggf. mit Signatur: Bezeichnung des Dokuments. Evtl. Art des Dokuments. Ort und Datierung.

In der Regel zeichnet jedes Archiv die jeweilige Quelle mit einem konkreten Zitationsvorschlag aus.

Beispiel: Hauptstaatsarchiv Hannover, Hann. 72 Göttingen, Nr. 613: Patrimonialgerichtsprotokolle. Beschwerdebrief des Pastor Holle wegen ungebührlichen Betragens des Tagelöhners Jobst Rickert. O.o. 14.9.1754.

 

Wie zitiere ich Zeitungsartikel?

Textfeld: Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. In: Name der Zeitung, Erscheinungsdatum, Seitenzahl.

Beispiel:                                Leyendecker, Hans: Braune Wurzeln des BND. In: Süddeutsche Zeitung. 5. November 2010, S. 17.

 

Wie zitiere ich Online Zeitungsartikel?

Textfeld: Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. In: Name der Zeitung, Erscheinungsdatum. URL: (Zugriff: 00.00.0000).

Beispiel: Natter, Alice: Böser Wolf? Das Raubtier beschäftigt auch Alltagsforscher. In: Main-Post,  04.12.2017.        URL:https://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Boeser-Wolf-Das-Raubtier- beschaeftigt-auch-Alltagsforscher;art735,9809982 (Zugriff: 18. Februar 2019).

 

Wie gebe ich Filme/ Filmausschnitte an?

Textfeld: Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. Produktionsort: Produzent Jahr, Filmlänge.

Beispiel: Eckardt, Sandra: Schule aus, ins Leben raus. Göttingen: Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologe 2009, 52 Min.

 

Wie gebe ich Bilder an?

Textfeld: Nachname, Vorname: Titel. 00.00.0000.

Beispiel:                                Stark, Luise: Flechte auf rotem Mauerwerk. 11.09.2023.

 

Wie zitiere ich Beiträge aus Instagram?

Um einen Instagram Post zu zitieren, wird der Username des betreffenden Accounts angegeben (Instagram Handle), im Anschluss folgt in eckigen Klammern dann der Klarname. Die ersten 12-20 Worte der Bildunterschrift (Caption) sollten zur Orientierung folgen. Hashtags und Emojis des Posts sollten übernommen werden. Sollte dies nicht möglich sein, ist es ratsam, eine Umschreibung in eckigen Klammern anzugeben. Zudem sollten Angaben wie das Format (Story, Post, Reel, IGTV) aufgenommen werden. Nach der Angabe der Plattform folgt die Internetadresse sowie Erstelldatum des Posts und das Aufrufdatum. Bei Highlights auf Instagram entfällt die Angabe des Erstelldatums.

@Username [ggf. Klarname]: Bildunterschrift in Kurzform. (= Art des Formats). In: Instagram. On-line unter: Internetadresse. Erstelldatum (Stand: Aufrufdatum).

Beispiel:

@ee_ekw_uni_wue: Im Herbstworkshop „Die Welt, die wir verlieren. Blühende Äcker und Wiesen“ (Wintersemester 2025/26) sind einige beeindruckende Kunstwerke entstanden (Beitrag) In: Instagram. Online unter:  https://www.instagram.com/ee_ekw_uni_wue/p/DX6YJMHDEUk/. 04.05.2026. (Stand: 05.05.2026)

 

Wie zitiere ich Beiträge von X (vormals Twitter)?

Beim Zitieren/Bibliografieren  von Tweets wird nach einem ähnlichen Schema vorgegangen wie bei Instagram Post; statt des Titels werden die ersten 10-15 Worte des Tweets mit Anführungszeichen angegeben. Im Anschluss folgt die Angabe, ob es sich um einen originalen Tweet handelt oder einen Retweet, in eckigen Klammern. Weitere Angaben wie etwa Bilder/Videos/Links aus dem Tweet werden als zusätzliche Angabe ergänzt. Es folgt die Angabe der konkreten URL sowie Erstelldatum mi Uhrzeit.

@Username [Klarname]: „Anfang des Tweets [...]“ (= Tweet/Retweet von @Username) [ggf. weitere Angaben]. In: X. Online unter: Internetadresse. Erstelldatum mit Uhrzeit (Stand: Aufrufdatum).

Beispiel:

@Barack Obama [Barack Obama]: „The young people in our @ObamaFoundation

Leaders program give me hope. One of those leaders, Luisa Neubauer, is working to fight climate change and recently traveled to Antarctica.”(Tweet von @BarackObama) [Video angehängt] In: X. Online unter: https://x.com/BarackObama/status/2047068774885376094. 22.04.26. (Stand: 07.05.26).

 

Wie zitiere ich Beiträge aus Facebook?

Auch bei einem Facebook-Post wird ähnlich verfahren wie bei Instagram und X (vormalsTwitter), hier wird allerdings der Klarname der zitierten Person bzw. Organisation genannt. Die URL zu dem konkreten Beitrag kann durch einen Klick auf das Datum generiert werden.

Name, Vorname/Organisation: (gekürzter) Beitragstext (= Art des Formats). In: Facebook. Online unter: Internetadresse. Erstelldatum (Stand: Aufrufdatum).

 

Beispiel: WIR SIND GARTEN- Die Seite: „Morgen geht’s für mich nach Dortmund in den Westfalenpark – zum Landschaftsgärtner-Cup NRW 2026!“(Beitrag) In: Facebook. Online unter: https://www.facebook.com/wirsindgarten/posts/. 07.05.26 (Stand: 08.05.2026)

 

Wie zitiere ich Beiträge aus Internetforen?

Beim Bibliografieren und Zitieren eines Forumsbeitrages nennt man zu Beginn den Username der Postenden. Zitiert man die Erstellenden eines Threads (Original Poster, OP) wird der Titel desselben genannt. Zitiert man eine Antwort daraus, setzt man stattdessen die ersten 15-20 Worte des Posts hinter den Usernamen. Achtung: Ein zitierter Post hat in der Regel keinen eigenen Link, dieser bezieht sich nur auf den Thread.

Username: Titel/ „Beginn des Posts [...]“ (=Originalpost/Antwort). In: Thread/Internetforum. Online un-ter: Internetadresse. Erstelldatum und -uhrzeit (Stand: Aufrufdatum).

Beispiel: Mysterious-Kiwi-1152: “What movie did you love as a kid but realized was actually terrible once you grew up?” (Originalpost). In: r/AskReddit/Reddit. Online unter: https://www.reddit.com/r/AskReddit/comments/1t7s6i9/what_movie_did_you_love_as_a_kid_but_realized_was/ (Stand: 08.05.26)

 

Wie zitiere ich Kommentare aus Social-Media-Posts an?

Zum Bibliografieren und Zitieren einzelner Kommentare zu Social-Media-Posts wird zunächst der Username der/des Kommentierenden aufgenommen. Vor Angabe des Beitragstitels, auf den sich der Kommentar bezieht, wird ein Kommentar zu gesetzt.

Username: „Erste Worte des Kommentars“ [Kommentar zu „Titel/Kurzbeschreibung“ (=Art des Formats). In: Plattform/Website. Online unter: Internetadresse. Ggf. Erstelldatum (Stand: Aufruf-datum).

 

 Beispiel: @derkarum:“Cooler Beitrag! Wo kann man den Artikel lesen? Gibt es einen Link?“ Kommentar zum Beitrag “Basierend auf ethnografischer Forschung untersucht der Beitrag, wie Meeresschildkröten – charismatische und ökologisch bedeutende Tiere (…)“ In: Instagram. Online unter: https://www.instagram.com/reel/DKg803wJoZS/?utm_source=ig_web_copy_link&igsh=MzRlODBiNWFlZA==. 05.06.2025. (08.05.26)

 

Wie zitiere ich gesamte Profile/Accounts an?

Wird ein gesamter Social Media-Account bibliografiert und zitiert, vermerkt man die Art des Accounts in eckigen Klammern hinter dem Namen. Statt des Titels wird im Anschluss die Sektion, auf die man sich bezieht (z. B. Beiträge, Infos, Fotos etc.), genannt. Das Aufführen des Erstelldatums entfällt in diesem Fall.

Username/Nachname, Vorname [Art des Profils]: Sektion. In: Plattform. Online unter: Internet-adresse (Stand: Aufrufdatum).

Beispiel: ee_ekw_uni_wue [Account des Lehrstuhls für Empirische Kulturwissenschaft, Universität Würzburg]: Beiträge. In: Instagram. Online unter: https://www.instagram.com/ee_ekw_uni_wue/. (08.05.26)

Generell gilt:

  • Grundlage für Literaturangaben ist das Titelblatt (und nicht der Buchrücken)
  • Literaturangaben sollen vollständig sein (d.h. sie enthalten mindestens die Angabe von Verfasser*in, Titel und ggf. Untertitel, Erscheinungsort und -jahr)
  • Literaturangaben sollen korrekt sein
  • Literaturangaben sollen einheitlich im Rahmen eines einmal gewählten Systems sein!
  • Hat eine Schrift mehr als drei Verfasser*innen oder Herausgeber*innen, so wird nach dem ersten Namen „u.a.“ (= und andere) angefügt.
  • Bei der Angabe von mehr als drei Erscheinungsorten wird nach dem ersten Ort „u. a.“ angefügt.
  • Die zweite und weitere Auflagen werden entweder durch eine hochgestellte Zahl vor der Jahreszahl, z. B. 21996, oder durch den Zusatz, x. Aufl.‘ z.B. 2. Aufl., kenntlich gemacht.[1] 
  • Fehlende Angaben zum Erscheinungsort bzw. -jahr bzw. Autor*in werden mit ‚o. O.’
  • (= ohne Ort) bzw. ‚o. J.’ (= ohne Jahr) bzw. ‚o. A.’ (= ohne Autor*in) angegeben.

 

Bei den nachfolgenden Beispielen handelt es sich um Vorschläge. Sie entsprechen im Wesentlichen den Gepflogenheiten in europäisch-ethnologischen Fachorganen. Abweichungen hiervon sind möglich.

 

Wie zitiere ich Monografien?

Textfeld: Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. Ort Jahr.

Beispiel:  Fenske, Michaela: Demokratie erschreiben. Bürgerbriefe und Petitionen als Medien politischer Kultur (1950–1974). Frankfurt a. M. 2013.

Beispiel Chicago Style: Fenske, Michaela (2013): Demokratie erschreiben. Bürgerbriefe und Petitionen als Medien politischer Kultur (1950–1974). Frankfurt a. M.

 

Wie zitiere ich Beiträge aus Sammelbänden?

Textfeld: Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. In: Nachname, Vorname/Nachname, Vorname (Hg.): Titel. Untertitel. Ort Jahr, Seitenzahl.

Beispiel: Dümling, Sebastian: Populäre Medien, fiese Medien, oder: Warum wir alle im Duschungelcamp leben. In: Stiefbold, Simone u. a. (Hg.): Analytische Fantasie. Von narrativen Welten zum guten Altern. Eine Festschrift für Harm-Peer Zimmermann. Marburg 2022, S. 236–244.

Beispie Chicago Style: Dümling, Sebastian (2022): Populäre Medien, fiese Medien, oder: Warum wir alle im Dschungelcamp leben. In: Stiefbold, Simone u. a. (Hg.): Analytische Fantasie. Von narrativen Welten zum guten Altern. Eine Festschrift für Harm-Peer Zimmermann. Marburg 2022, S. 236–244.

 

Wie zitiere ich Zeitschriftenaufsätze?

Textfeld: Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. In: Name der Zeitschrift Jahrgang/Heftnr. (Jahr), Seitenzahl.

Beispiel: Otto, Laura: Whose beach paradise? Tourism and the governance of Saragassum algae along Mexico’s Caribbean coast. In: Cultural Analysis 21/2 (2023), S. 11–34.

Beispiel Chicago Style: Otto, Laura (2023): Whose beach paradise? Tourism and the governance of Saragassum algae along Mexico’s Caribbean coast. In: Cultural Analysis 21/2, S. 11–34.

 

Wie zitiere ich Titel in Schriftenreihen?

Textfeld: Nachname, Vorname: Titel. Untertitel (Titel der Schriftenreihe, Bandnummer). Ort Jahr.

Beispiel: Peselmann, Arnika: Konstituierung einer Kulturlandschaft. Praktiken des Kulturerbens im deutsch-tschechischen Erzgebirge (Göttinger Studien zu Cultural Property, 14). Göttingen 2018.

Beispiel Chicago Style: Peselmann, Arnika (2018): Konstituierung einer Kulturlandschaft. Praktiken des Kulturerbens im deutsch-tschechischen Erzgebirge (Göttinger Studien zu Cultural Property, 14). Göttingen.

 

Wie zitiere ich Lexikonartikel?

Textfeld: Nachname, Vorname: Titel. Untertitel. In: Nachname, Name (Hg.): Name des Lexikons, Hauptband/Teilband, Ort Jahr, Seitenzahl/Sp. [für Spalte] x-y.

Beispiel: Zapf, Hubert: Dekonstruktion. In: Nünning, Ansgar (Hg.): Metzler Lexikon Literatur und Kulturtheorie, 2. erw. Aufl. Berlin 2001, S. 101f.

Beispiel Chicago Style: Zapf, Hubert (2001): Dekonstruktion. In: Nünning, Ansgar (Hg.): Metzler Lexikon Literatur und Kulturtheorie, 2. erw. Aufl. Berlin, S. 101f.

 

Wie zitiere ich Online Publikationen?

Mit elektronischen Quellen wird möglichst genauso verfahren wie mit analogen Quellen (siehe

„Monografien“, „Zeitschriftenaufsätze“, „Beiträge aus Sammelbänden“ etc.). Hinzu kommt die Angabe der vollständigen URL und des Zugriffdatums. Eine URL allein ist keine Quellenangabe.

 

Beispiel 1: Carper, Pearl-Sue: Die Macht der Ratten – Begegnungen in urbanen Räumen (WürzburgerStudien zur Europäischen Ethnologie, 9). Würzburg 2021. URL: https://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/frontdoor/index/index/start/0/rows/10/sortfield/score/sortorder/desc/searchtype/simple/query/carper/docId/24149 (Zugriff: 12. Juni 2024).

Beispiel 2: Wolf, Sonja: Zur sozialen und politischen Lage der anerkannten nationalen Minderheiten in Deutschland. In: bpb.de.10.03.2017. URL: https://www.bpb.de/apuz/243860/zur-sozialen-und-politischen-lage-der-anerkannten-nationalen-minderheiten-in-deutschland (Zugriff: 10.April 2019).

Beispiel 3: Bundeszentrale für politische Bildung: Ökonomische Teilhabe. In: bpb.de. o.J. URL: https://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/globalisierung/52654/oekonomische-teilhabe (Zugriff: 10. April 2019).

Datenschutz und Forschungsethik bilden den grundlegenden Handlungsrahmen wissenschaftlicher Forschung. Insbesondere bei der Nachnutzung von Daten zu wissenschaftlichen Zwecken müssen sowohl datenschutzrechtliche als auch forschungsethische Anforderungen berücksichtigt und eingehalten werden. Gleichzeitig besteht die Herausforderung darin, die wissenschaftliche (Weiter-)Nutzung von Daten innerhalb dieses Rahmens bestmöglich zu ermöglichen.

 

Was sind personenbezogene Daten?

Laut Artikel 4 Absatz 1 DSGVO handelt es sich bei personenbezogenen Daten um Informationen, „die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person […] beziehen“; Zu diesen Informationen gehören z.B. Namen, Kennnummern oder Standortdaten ebenso wie „besondere Merkmale, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person […]  sind“ (ebd.).

 

Was versteht man unter Pseudonymisierung?

Art. 4 Abs. 5 DSGVO definiert Pseudonymisierung als „die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.“

 

Was versteht man unter Anonymisierung?

Anonymisierung meint die „Tilgung des Personenbezuges“ (RatSWD, 2020, S. 18).[1]

 

Welche Formen der Anonymisierung gibt es?

Es gibt die Formale Anonymisierung

… die die direkten Identifikatoren wie Namen und Adressen werden verändert.

Und die Absolute Anonymisierung

….die auch unter Einsatz von Ressourcen eine Re-Identifikation ausschließt, arbeitet mit Paraphrasierung, Maskierung oder Löschung und nimmt eine starke Reduktion des wissenschaftlichen Nachnutzungspotenzials in Kauf (Kretzer, 2013)[2]

Bei der faktischen Anonymisierung

…(Anonymisierung im Sinne des § 3 Abs. 6 BDSG alte Fassung) werden personenbezogene Daten derart verändert, „dass die Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse nicht mehr oder nur mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand an Zeit, Kosten und Arbeitskraft einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person zugeordnet werden können“à in der Regel die Wahl für den Umgang mit personenbezogenen Daten

Beispiel für Anonymisierung:

Originaltext

P08: Naja, und jedenfalls dann hab' ich dann halt so Wettkämpfe mitgemacht. Das ging los, ich war, also, das fing mit der Vereinsmeisterschaft eben an, dann wurde ich Vereinsmeisterin, wurd' ich Kreismeisterin, Bezirksmeisterin, Landesmeisterin, ja, und denn, das ging also immer bis zur Landesmeisterin, vier Jahre so, und dann im 5. Jahr, also mein Traum war's immer, bis zur deutschen Meisterschaft zu kommen, ja und dann hab' ich das 1970 dann geschafft, ne? Also, erst die Endausscheidung in, in Rothenburg, da, in der Sven-Hannawald-Halle. Das war die Landesmeisterschaft, also ich hab' denn Luftgewehr und Kleinkaliber geschossen, ne? (räuspert sich).

 IV1: Hm, hm. P06: Ja, und dann kam ich denn nach Berlin (undeutlich) da, im Olympia-Stadion, also, die Schieß (undeutlich), und das war immer mein Wunsch gewesen, und dann war das.

Anonymisierter Text

1: P08: Naja, und jedenfalls dann hab' ich dann halt so Wettkämpfe mitgemacht. Das ging los, ich war, also, das fing mit der Vereinsmeisterschaft eben an, dann wurde ich Vereinsmeisterin, wurd' ich Kreismeisterin, Bezirksmeisterin, Landesmeisterin, ja, und denn, das ging also immer bis zur Landesmeisterin, vier Jahre so, und dann im 5. Jahr, also mein Traum war's immer, bis zur deutschen Meisterschaft zu kommen, ja und dann hab' ich das |Jahresangabe| dann geschafft, ne? Also, erst die Endausscheidung in, in |Ort A, Landgemeinde|, da, in der |Austragungsort für Wettkämpfe 1|. Das war die Landesmeisterschaft, also ich hab' denn |in zwei Disziplinen| geschossen, ne? (räuspert sich).

IV1: Hm, hm. P06: Ja, und dann kam ich denn nach Ort B, große Großstadt (undeutlich) da, im |Austragungsort für Wettkämpfe 2|, also, die Schieß (undeutlich), und das war immer mein Wunsch gewesen, und dann war das.

 

Quelle: Mozygemba et.al.: Anonymisierung und Pseudonymisierung qualitativer textbasierter Forschungsdaten - Eine Handreichung. Universität Bremen, 2023.

URL: https://media-api.suub.uni-bremen.de/api/core/bitstreams/0d698bf8-ebdc-4cb1-99f6-ae60352b67c3/content.

 


[1] Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD). (2020). Handreichung Datenschutz (2. vollständig überarbeitete Auflage. ed., Vol. Output 8). Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD). https://doi.org/https://doi.org/10.17620/02671.50

[2] Kretzer, S. (2013). Arbeitspapier zur Konzeptentwicklung der Anonymisierungs-/Pseudonymisierung in Qualiservice. https://wiso.genios.de/document/SSOA__47605

 

Was ist bei der Verwendung von KI erlaubt?

  • Der Einsatz von KI ist generell gestattet als Hilfe bei der Recherche und beim Übersetzen fremdsprachlicher Texte, solange die Übersetzungen nicht in der Arbeit zitiert werden.
  • Für weitergehende Verwendungen bedarf es hingegen einer Erlaubnis: Zur Verbesserung von Inhalt und Text der Arbeit ist der Einsatz von KI-Sprachmodellen in Haus- und Abschlussarbeiten nur dann erlaubt, wenn er mit den Dozent*innen in der Sprechstunde abgesprochen ist und in der Arbeit durch Quellenangaben dokumentiert wird.

Dies ist auch in der abschließenden „Versicherung zur selbstständigen Leistungserbringung“ rechtsverbindlich zu bestätigen, z. B. durch den Zusatz „Ich versichere außerdem, dass ich den Einsatz von KI generierter Unterstützung durch Quellenangaben und Auflistung aller Abfragebefehle vollständig dokumentiert habe “.Dazu gelten folgende Regeln: Die Dozent*innen können den Einsatz von KI-Sprachmodellen als Ideengeber erlauben, wenn daraus ein eigener Text entwickelt wird und wenn die Abfragebefehle z. B. in einem Anhang oder in Fußnoten dokumentiert werden. Eine mögliche Quellenangabe könnte lauten: „ChatGPT Sprachmodell, Antwort auf die Frage …, abgerufen am 12.3.2024.“ Von KI geschriebener Text hingegen muss zusätzlich zur Quellenangabe auch im Text der Arbeit als Zitat markiert werden. Im Anhang der Arbeit sind alle in den Text eingeflossenen KI-gestützten Leistungen, die substantiell über reine Suchanfragen u. Ä. hinausgehen, in der Weise zu dokumentieren, dass nicht bloß die angefragten Tools und die wörtlichen Abfragen benannt, sondern auch die darauf gegebenen Antworten voll ständig reproduziert werden. Denn nur so kann bei der Korrektur ein zuverlässiger Abgleich und ein Urteil über die Eigenständigkeit des Haupttextes ermöglicht werden.

Hinweis zur KI-Nutzung: Die Nutzung von KI-Tools ist im Studium hilfreich, verbraucht im Hintergrund jedoch viel Energie und Wasser. Ein bewusster und gezielter Einsatz dieser Technologie hilft dabei, wertvolle Ressourcen zu schonen.

Was ist bei der Verwendung von KI nicht gestattet?

Werden die gesamte Arbeit oder bedeutende Teile davon vollständig mittels KI generiert, handelt es sich nicht um eine selbstständige Leistung im Sinne der „Versicherung zur selbstständigen Leistungserbringung“, wie sie für jede Haus- und Abschlussarbeit abzugeben ist. Über die Selbstständigkeit der Leistungserbringung wird daher getäuscht. Diese Verwendung von KI ist somit verboten. Bei Zuwiderhandlung wird im Einklang mit § 29 (3) der (L)ASPO der JMU Würzburg die Leistung als „nicht ausreichend“ (Note: 5,0) bewertet; die Täuschung kann ggf. auch weitere rechtliche Folgen haben.

Für einen transparenten Umgang mit KI-Tools beim Verfassen schriftlicher Arbeiten sollte eine Tabelle wie die unten aufgeführte der entsprechenden Prüfungsleistung angehängt sein.


Vgl. Universität Paderborn: Handreichung zur Dokumentation und Kennzeichnung von KI-Tools. URL: https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/lehre/Handreichung_zur_Dokumentation_und_Kennzeichnung_von_KI-Tools.pdf. Februar 2026  (08.05.2026).

 

Wie zitiere ich KI-Tools?

Vgl. Leitfaden «Aus KI zitieren» Umgang mit auf Künstlicher Intelligenz basierenden Tools. Universität Basel.

Versicherung zur selbstständigen Leistungserbringung: An das Ende einer jeden Hausarbeit in allen drei Abschlüssen am Lehrstuhl (BA, MA, LA) ist eine „Versicherung zur selbstständigen Leistungserbringung“ anzuhängen, auf der angekreuzt werden kann, ob in Absprache mit den Prüfer*innen die Verwendung von KI im oben angegebenen Rahmen zugelassen ist (siehe den „Leitfaden zur Form wissenschaftlicher Arbeiten“). Dies gilt ebenso für die Abschlussarbeiten in den BA- und MA-Studiengängen. Für die Zulassungsarbeit am Ende des grundständigen Lehramtsstudiums gibt es eine gesonderte „Eigenständigkeitserklärung“, die keinen Ausschluss von KI vorsieht. Der Einsatz von KI ist hier also grundsätzlich nicht genehmigungsbedürftig, muss aber gekennzeichnet werden (siehe ebenfalls den „Leitfaden zur Form wissenschaftlicher Arbeiten“).

 

Literatur

​​​​​​Diewald, Gabriele/Steinhauer, Anja: Richtig gendern: wie Sie angemessen und verständlich schreiben. Berlin 2017.

Franck, Norbert/Stary, Joachim (Hg.): Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. Eine praktische Anleitung. Paderborn u. a. 172013.

Kruse, Otto: Keine Angst vor dem leeren Blatt. Ohne Schreibblockaden durchs Studium. Frankfurt a. M. u.a. 122007.

Wolfsberger, Judith: Frei geschrieben: Mut, Freiheit & Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten. Wien u. a. 32010.

Die folgende Liste gibt einen Überblick über Einführungswerke, Sammelbände und Monographien zu zentralen Fragen der Europäischen Ethnologie / Empirische Kulturwissenschaft, die zur Anschaffung für Ihre Handbibliothek empfohlen werden. 

Methodisches

Ehn, Billy / Löfgren, Orvar / Wilk, Richard: Exploring Everyday Life. Strategies for

Ethnography and Cultural Analysis. Lanham 2016.

Bischoff, Christine / Oehme-Jüngling, Karoline / Leimgruber, Walter (Hg.): Methoden der Kulturanthropologie. Bern 2014.

Göttsch, Silke / Lehmann, Albrecht (Hg.): Methoden der Volkskunde. Positionen, Quellen, Arbeitsweisen der Europäischen Ethnologie. Berlin 2 2007.

Arantes, Lydia Maria / Rieger, Eva (Hg.): Ethnographien der Sinne. Wahrnehmung und Methode in empirisch-kulturwissenschaftlichen Forschungen. Bielefeld 2014.

Hess, Sabine / Moser, Johannes / Schwertl, Maria (Hg.): Europäisch-ethnologisch Forschen. Neue Methoden und Konzepte. Berlin 2013.

Fachgeschichte

Kaschuba, Wolfgang: Einführung in die Europäische Ethnologie. München 42012.

Weber-Kellermann, Ingeborg / Bimmer, Andreas C. / Becker, Siegfried: Einführung in die Volkskunde/ Europäische Ethnologie. Stuttgart / Weimar 2003.

Brednich, Rolf W. (Hg.): Grundriß der Volkskunde. Einführung in die Forschungsfelder der Europäischen Ethnologie. Berlin 3 2001.

Warneken, Bernd Jürgen: Die Ethnographie popularer Kulturen. Eine Einführung. Wien / Köln/ Weimar 2006.

Kulturtheorie

Hofmann, Martin Ludwig / Korta, Tobias F. / Niekisch, Sibylle (Hrsg.): Culture Club. Klassiker der Kulturtheorie. Berlin 2004.

Hofmann, Martin Ludwig / Korta, Tobias F. / Niekisch, Sibylle (Hrsg.): Culture Club II. Klassiker der Kulturtheorie. Berlin 2006.

Borgards, Roland (Hg.): Texte zur Kulturtheorie und Kulturwissenschaft. Stuttgart 2010.

Multispecies Studies

Kompatscher, Gabriela / Spannring, Reingard / Schachinger, Karin: Human-Animal Studies. Münster / New York 2017.

Zentralbibliothek 

Teilbibliothek Anglistik / Germanistik / Romanistik (AGR)


Websites zur Literaturrecherche:

Europeana – Europäisches Bibliothekenportal, Zugang zu einzelnen nationalen Katalogen, vereinzelt auch zu digitalisierten Büchern, aber keine umfassende Volltextsuche.

EVIFA - Die Virtuelle Fachbibliothek der ethnologischen Fächer

Gallica – Online-Archiv der Bibliothéque nationale de France; rund 70.000 Werke als Volltext.

Göttinger Digitalisierungszentrum

Google Print / Google Library – Volltextsuche in eingescannten Büchern der Suchmaschine Google.

MDZ – Münchner DigitalisierungsZentrum 

Million Book Project – Akademisches Forschungsprojekt der Carenegie Mellon University (USA) mit Partnern in Indien und China, enthält rund 50.000 Bücher.

Projekt Gutenberg

Praktika

Im Rahmen des Studiums der EE/EKW haben Sie die Möglichkeit Praktika abzuleisten. Dauer: mind. 4 Wochen (je nach Studiengang und Modul)im Museums- und Kulturbereich, auch in Semesterferien → Die entsprechende abzulegende Prüfungsleistung entnehmen Sie bitte Ihrer Prüfungsordnung bzw. der Studienfachbeschreibung.

Abgabe des Praktikumsberichts mit ausgefülltem Deckblatt bei 

Luise Stark  für alle Bachelor-Student*innen 

Prof. Dr. Michaela Fenske für alle Master-Student*innen

Achtung!

Bitte sehen Sie davon ab, Ihre Praktikumszeugnisse im Original einzureichen. Eine erneute Ausstellung kann nicht garantiert werden.

Mögliche Praktikumsstellen während des EE/EKW-Studiums

Praktikum am Lehrstuhl

Würzburg:

Franken:

Bayern:

Hessen: