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Sinologie in Würzburg

Lehrstuhl für Kulturgeschichte Ostasiens neu besetzt

02.11.2012

Zum 1. November 2012 übernahm Prof. Dr. Roland Altenburger den Lehrstuhl für Kulturgeschichte Ostasiens an der Würzburger Sinologie. Damit tritt er die Nachfolge von Prof. Dr. Dieter Kuhn an, der von 1988 bis 2009 den Lehrstuhl für Philologie des Fernen Ostens innehatte.

Prof. Altenburger war zuvor Titularprofessor an der Universität Zürich und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter des dortigen Ostasiatischen Seminars tätig. Er promovierte 1996 und habilitierte sich 2001 im Fach Sinologie an der Universität Zürich. Längere Forschungsaufenthalte im Ausland führten ihn an die Harvard University (1996-1998), die National Central Library, Taipei, (1998) sowie die Beijing Daxue (2010).

Seine bisherige Lehr- und Forschungstätigkeit galt vorwiegend der Literaturgeschichte des vor- und frühmodernen China. Er ist u.a. Autor der Monographie The Sword or the Needle: The Female Knight-errant (xia) in Traditional Chinese Narrative (Bern etc.: Peter Lang, 2009) und Mitherausgeber des Sammelbandes Dem Text ein Freund: Erkundungen des chinesischen Altertums (Bern etc.: Peter Lang, 2009). 2007 bis 2012 war er China-Redaktor und Mitherausgeber der Zeitschrift Asiatische Studien / Études asiatiques.

Am Würzburger Lehrstuhl für Kulturgeschichte Ostasiens wird er sich in Lehre und Forschung vor allem der Kultur- und Sozialgeschichte des spätkaiserzeitlichen China, von der Song- bis zur Qing-Dynastie, widmen. In laufenden Forschungsprojekten befasst er sich mit regionalem Schrifttum, mit der Kulturgeschichte der sozialen Kommunikation sowie der Kultur- und Sozialgeschichte der Schullehrer der Ming- und frühen Qing-Zeit.

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