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    Landesmuseen – Potenziale und Perspektiven

    30.01.2017

    Bis zum Jahr 2025 soll das Mainfränkische Museum in ein Fränkisches Landesmuseum umgewandelt werden. Um die 100 Millionen Euro sollen die Sanierung und die Umgestaltung kosten. Innovative Perspektiven für Landesmuseen präsentiert jetzt eine neue Vortragsreihe, die am 24. Oktober startet.

    Die Festung Marienberg – Sitz unter anderem des Mainfränkischen Museums, dem umfangreiche Umwandlungsprozesse bevorstehen. (Foto: Robert Emmerich)

    Das Mainfränkische Museum Würzburg befindet sich im Umbruch. Geht es nach den Vorstellungen der bayerischen Staatsregierung, soll das Museum in den Räumen der Festung Marienberg in den kommenden Jahren grundlegend saniert, neustrukturiert und in staatliche Trägerschaft überführt werden. Damit steht es nicht alleine auf weiter Flur: In den vergangenen Jahrzehnten haben sich landauf, landab Regional- oder Landesmuseen in einen Erneuerungsprozess begeben.

    Innovative Perspektiven für solche Umwandlungsprozesse will jetzt eine neue Vortragsreihe präsentieren, die das Mainfränkische Museum in Kooperation mit der Professur für Museologie an der Universität Würzburg und den Freunden Mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V. veranstaltet. Ziel ist es, den öffentlichen Diskurs um das neue „Museum für Franken“ zu befördern, bevor das traditionsreiche „Mainfränkische Museum“ in ein modernes und zukunftsweisendes Haus verwandelt wird.

    Namhafte Referenten geben Einblicke in Konzeptionen, Planungen und (Er-)neuerungsprozesse von Landesmuseen.

    Die Vorträge finden jeweils montags statt im Toscanasaal der Residenz Würzburg; Beginn ist um 19:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

    Das Programm

    • 24. Oktober: „Museum für Franken - erste konzeptionelle Überlegungen aus landeshistorischer Sicht“
      Prof. Dr. Helmut Flachenecker (Inhaber des Lehrstuhls für Fränkische Landesgeschichte der Universität Würzburg und 1. Vorstand der Freunde Mainfränkischer Kunst und Geschichte)

    • 21. November: „Das neue Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg“
      Dr. Richard Loibl (Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, Augsburg)

    • 5. Dezember: „Altes Schloss – Neu gedacht. Der Masterplan des Landesmuseums Württemberg, Stuttgart“
      Prof. Dr. Cornelia Ewigleben (Direktorin des Landesmuseums Württemberg, Stuttgart)

    • 16. Januar 2017: „Vorarlberg oder so. Grundsätzliche Gedanken zur Konzeption eines Landesmuseums am Beispiel des neuen vorarlberg museums“
      Dr. Andreas Rudigier (Direktor des vorarlberg museums, Bregenz)

    • 30. Januar 2017: „Land - Museum - Identität. Das Steiermärkische Landesmuseum als Modellfall“
      Dr. Gottfried Fliedl (Museologe, Graz)

    Ausführliche Informationen zu den Vorträgen gibt es hier (PDF)

    Kontakt

    PD Dr. Guido Fackler, T: (0931) 31-85607, guido.fackler@uni-wuerzburg.de

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