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Lehrstuhl für Ägyptologie

Aktuelles

Magische Texte aus Ägypten in koptischer Schrift und Sprache stehen im Mittelpunkt eines Forschungsprojekts an der Universität Würzburg. In einem gut 600 Seiten starken Buch werden sie jetzt erstmals gesammelt präsentiert.

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat den Fortsetzungsantrag zu dem seit 2019 in Würzburg laufenden Projekt "Ritualpraxis in Sanktuar und ‚Axialkapelle‘ (Mesenit) des Horus-Tempels von Edfu: theologische Traditionen und Kultablauf im innersten Kern eines ägyptischen Tempels" bewilligt. Mit fast 420.000 EUR kann nun für die nächsten drei Jahre die erfolgreiche Arbeit im Horus-Tempel von Edfu fortgesetzt werden.

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Mummy Portrait of a Youth; Unknown; A.D. 150–200; Encaustic on linden wood; 20.3 × 13 cm (8 × 5 1/8 in.); 78.AP.262; No Copyright - United States (http://rightsstatements.org/vocab/NoC-US/1.0/)

Magische Texte des Alten Orients, Ägyptens und benachbarter Regionen stehen im Fokus einer neuen Kolleg-Forschungsgruppe an der Universität Würzburg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft stellt dafür in der ersten Phase rund 3,5 Mio. Euro zur Verfügung.

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Das Oxford Handbook of the Egyptian Book of Dead, das Rita Lucarelli (Berkeley) und Martin Stadler (Würzburg) herausgegeben haben, ist erschienen! Es bietet eine einzigartige, umfassende Untersuchung eines zentralen Textcorpus zur altägyptischen Totenreligion von führenden Forscherinnen und Forschern auf diesem Gebiet.

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Die DFG fördert mit 180.000 EUR ein neues Projekt der Würzburger Grabung in Bubastis. Im Zentrum des Prozesses der Urbanisierung Ägyptens im Alten Reich stehen Gouverneursresidenzen und Göttertempel der Provinz. In den Quellen treten uns diese Institutionen als physische Manifestationen königlich-institutioneller Macht und als Schaltstellen der überregionalen Landesverwaltung entgegen.

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Die Mobilisierung mythischer Traditionen im Kontext herrschaftlicher, kultischer und lebensweltlicher Bewältigungsstrategien am Beispiel des Horusmythos: diesem Thema widmet sich Andreas Pries im Rahmen eines Projekts, das die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) im Heisenberg-Programm finanziert.

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Carolina Teotino-Tattko wird im Rahmen einer Walter-Benjamin-Stelle den als pr-Mnw „Haus des Min“ bezeichneten Raum des Horustempels von Edfu untersuchen, der sich auf der westlichen Seite des Tempels befindet. Diese Kapelle ist einer der ältesten Gottheiten des ägyptischen Pantheons geweiht.

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Die Sammlung Kiseleff ist Teil der Antikensammlung im Martin von Wagner Museum der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Der Sammlungsschwerpunkt liegt auf Amuletten und Schmuck. Daneben gehören qualitätvolle Gefäße, Skulpturen, Relief, Fragmente koptischer Textilien, Grabkegel und auch wenige Schriftzeugnisse zum Bestand. Der Katalog präsentiert durchgängig farbig illustriert den gesamten Bestand an Aegyptiaca aus vier Jahrtausenden erstmals vollständig.

 

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Im Tempel des Soknopaios in Dimê wurde wie in jedem ägyptischen Tempel täglich ein Opferritual und ein Ritual durchgeführt, bei dem das Kultbild neu eingekleidet wurde. Die Priester begleiteten ihre Handlungen mit Rezitationen, die zusammenfassend das Tägliche Ritual heißen. Aus dem Soknopaios-Tempel ist dieses in einer Reihe von Handschriften des 1. und 2. Jahrhunderts n. Chr. überliefert.

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In griechisch überlieferten Hymnen, Litaneien und Aretalogien präsentiert sich Isis als universale Gottheit. Dieses Bild entspricht nun aber im Grunde auch einem traditionell-ägyptischen und muss nicht erst einer hellenistischen Akkulturation der Göttin zuschulden sein. Der heno-, quasi pantheistische Charakter der Isis setzt sich also nicht notwendigerweise erst außerhalb des Niltals durch, weil sie bereits in Ägypten seit langem als Verkörperung aller anderen Göttinnen galt.

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat den Fortsetzungsantrag zu dem seit 2018 in Würzburg laufenden Projekt "Archäologie des ägyptischen Staates und seiner Wirtschaft im 3. Jahrtausend v. Chr.: Eine neue Untersuchung des Sahurê-Aufwegs in Abusir" bewilligt. Mit gut 340.000 EUR kann nun für die nächsten drei Jahre die erfolgreiche Arbeit am Pyramidenkomplex des Königs Sahurê (Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr.) fortgesetzt und zum Abschluß gebracht werden.

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Die Kooperation der Universität Würzburg mit der Helwan University in Kairo kann in die nächste Runde gehen: Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat nun 180.000 EUR bewilligt, um die Partnerschaft auch 2019 und 2020 zu finanzieren.

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Als Basis der großartigen Leistungen Ägyptens im Alten Reich diente eine hocheffiziente und kompetente Ökonomie, die über ein ausgefeiltes Instrumentarium der Produktion, Administration und Verteilung von erzeugten Waren verfügte. Die DFG bewilligte nun 335.000 EUR für zunächst drei Jahre für diese Forschungen am Würzburger Lehrstuhl. Dr. Mohamed Ismail Khaled wird sich ab August 2018 damit beschäftigen.

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Im deutsch-französischen Programm der Agence nationale de la recherche und der DFG für die Geistes- und Sozialwissenschaften ist ein Projekt mit gut 450.000 EUR für drei Jahre bewilligt worden, in dem Würzburger Ägyptologen mit Kollegen in Bordeaux zusammenarbeiten. Sie erforschen die ägyptische Tempelwirtschaft anhand einer einmaligen Quellengattung.

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Grabungspraktikum in Ägypten

Das Tell Basta-Projekt, ein deutsch-ägyptisches interdisziplinäres Grabungsprojekt, das seit 2013 an der JMU Würzburg angsiedelt ist, erforscht die im östlichen Nildelta gelegene antike Stadt Bubastis (Tell Basta). Der Besiedlungszeitraum umfasst mehrere Jahrtausende, vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis in das 6. Jahrhundert n. Chr.

Seit 2014 besteht für Studierende aller altertumswissenschaftlichen Fächer an der JMU Würzburg die Möglichkeit zur Teilnahme an den aktuellen Grabungen des Tell Basta-Project.

Bitte schicken Sie Ihre Berwerbungen, die einen tabellarischen Lebenslauf, eine Darstellung Ihres bisherigen Studienverlaufs sowie eine kurze Darlegung Ihrer besonderen Motivation zur Teilnahme enthalten sollten per E-Mail an PD Dr. Eva Lange-Athinodorou (eva.lange@uni-wuerzburg.de).