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    Institut für Kunstgeschichte

    BMBF fördert die Entwicklung eines neuen Forschungswerkzeuges: HistStadt4D

    08.12.2015

    Multimodale Zugänge zu historischen Bildrepositorien zur Unterstützung stadt- und baugeschichtlicher Forschung und Vermittlung


    Dresden verfügt nicht nur über ein bedeutendes Stadtbild, sondern auch über einen großen Bestand von Bildern zur Stadt. Der Bestand der Deutschen Fotothek soll dazu dienen, ein vierdimensionales Modell zur Stadt als Forschungswerkzeug zu entwickeln. Dabei geht es nicht um eine Rekonstruktion des Stadtraumes und den zugehörigen Entwicklungsphasen, sondern um eine Auswertung des Materials im Sinne einer Kartierung von zeitlich gebunden Stadtrauminformationen.

    Die angestrebte Verbindung von digitalen Bildrepositorien und Raumbezug verspricht erstens eine nutzerfreundliche Präsentation des Quellenbestandes, zweitens eine präzise Bewertung und Verortung der Fotografien im Zuge einer virtuellen Rückbindung der Fotografie an den tatsächlichen Stadtraum und drittens ein umfassendes Repertoire technischer Unterstützungsoptionen für die historische Forschungspraxis. Anders als interpretative 3D-Modellierungsvorhaben richtet sich das Augenmerk auf den möglichst unverfälschten Quellenwert der Bilder im Modell.

    http://visualhumanities.org

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