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Institut für Kunstgeschichte

Publikationen-Archiv

In der von Sabine Frommel (Paris) und Eckhard Leuschner (Würzburg) herausgegebenen Reihe "European Identities and Transcultural Exchange" (EITE) ist Band 5 erschienen: eine Monographie von Giulia Cicali zum italienischen Bildhauer und Bronzegießer Francesco Bordoni (1574–1654), der im Frankreich der Zeit um 1600 zum gefeierten Künstlerstar aufstieg.

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Die Baukultur des 16. Jahrhunderts war stark durch Ereignisse der 20er-Jahre beeinflusst. Zahlreiche Klöster, Burgen und Schlösser wurden im Bauernkrieg (1525) zerstört, die es wieder aufzubauen galt. Bauen wurde in Zeiten der konfessionellen und politischen Neuordnung herrschaftlicher Strukturen zu einem Mittel der Machtausgestaltung. Durch Neuerungen wie den Buchdruck standen Möglichkeiten für baukulturelle und baukünstlerische Transfers zur Verfügung. Die Formensprache der nordalpinen Baukunst erweiterte sich in ihrem architektonischen Spektrum um Einflüsse der italienischen Renaissance.

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Die zweibändige Publikation "An Artist’s Choice: Italian Drawings from the Collection of Martin von Wagner", herausgegeben von Eckhard Leuschner, Damian Dombrowski und Luca Baroni (Harrassowitz Verlag, 780 Seiten, im Schuber) verdankt sich einer Kooperation zwischen dem Institut für Kunstgeschichte, dem Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg und dem Museo d’Arte Rubini Vesin in Gradara.

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Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung und Schmerzhafte Muttergottes auf dem Nikolausberg, im Volksmund Käppele genannt, gehört zu den bedeutendsten religiösen Stätten im Frankenland. Zugleich bilden die Wallfahrtskirche aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, der großartige Stationsweg und die 1778/92 errichtete Gnadenkapelle ein wertvolles Gesamtensemble aus Architektur, Malerei und Plastik.

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Die Texte sind die verschriftlichten und redigierten Beiträge eines internationalen Kolloquiums, das – organisiert von der École Pratique des Hautes Études, PSL, Paris, vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg und der Universität Jaén – vom 1. bis 4. Juni 2022 in Paris stattfand und finanziell von der Deutsch-Französischen Hochschule unterstützt wurde.

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Riesenandrang bei der Präsentation des Buches „Die Entstehung der Würzburger Residenz. Die Architektur“ von Stefan Kummer am 16. März: Der Toscanasaal platzte aus allen Nähten, anschließend wurde in der Gemäldegalerie gefeiert.

 

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Band 4 in der von Sabine Frommel und Eckhard Leuschner herausgegebenen Reihe "European Identities and Transcultural Exchange". Der Band befasst sich mit der Interpretation der italienischen Renaissance durch französische Künstler seit dem späten 18. Jahrhundert. Der Fokus liegt auf den Ursprüngen des historiografischen Mythos von Architektur und Kunst des toskanischen Quattrocento, darauf wie dieser Mythos Form annahm und sich dank des Blickes französischer Reisender, Philosophen, Gelehrter, Künstler und v.a. Architekten verbreitete.

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Kennen Sie das Innere unserer Museen? Wissen Sie was hinter den Kulissen geschieht? Warum wird manches gesammelt, aber anderes nicht? Museen sind der sichere Ort für das Bewahren des gesellschaftlichen Gedächtnisses, aber auch der ganz persönlichen Erinnerung an vergangene Zeiten. Zahllose Objekte in den Ausstellungen und Magazinen können Auskunft über die Vergangenheit geben – oder etwa nicht?

 

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Die Typographia Medicea war eines der innovativsten Medienunternehmen der Frühen Neuzeit – 1584 in Rom gegründet, finanziert von Kardinal Ferdinando de' Medici und geleitet vom Mathematiker, Universalgelehrten und Sprachgenie Giovanni Battista Raimondi (ca. 1536 – 1614). Die Publikation enthält neue Studien und unbekannte Dokumente zum Verlagshaus aus den Archiven von Rom und Florenz.

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Wie umgehen mit historistischer Architektur? Das haben Studierende der Kunstgeschichte mit ihrem Professor Stefan Bürger hinterfragt. Aus ihrer Arbeit ist ein Buch entstanden.

 

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Die arabischen Evangelien der Typographia Medicea. Buchdruck, Buchhandel und Buchillustration in Rom um 1600, als Band 3 der Reihe „European Identities and Transcultural Exchange: Studies in Art History“ im De Gruyter Verlag.

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Die Habilitationsschrift bietet erstmals eine umfassende Gesamtdarstellung der Geschichte des Würzburger Domes im Mittelalter. Auf Basis eingehender Quellenstudien und detaillierter Bauanalysen wird die Kathedrale aus ihren späteren Überformungen herausgeschält und in ihrer ursprünglichen Gestalt – nicht zuletzt mittels spektakulärer Grafiken – rekonstruiert.

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Der reich illustrierte Band widmet sich Carl Albert Dauthendey (1819–1896), der in der Literatur teilweise als "erster deutscher Photograph" angesprochen wird. Ob richtig oder nicht: Dauthendey war auch durch die damals seltene Internationalität seiner Karriere, v. a. die zwanzigjährige Arbeit als Photoporträtist der russischen Eliten in St. Petersburg, und wegen der literarischen Bearbeitung der Vita durch seinen Dichtersohn Max – "Der Geist meines Vaters" (1912) – ein faszinierender Sonderfall der Kunst- und Bildgeschichte des 19. Jahrhunderts.

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