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Intern
    Institut für Kunstgeschichte

    Curriculum

    Nach dem Abitur 1980 in Stuttgart studierte Eiermann von 1982 bis 1985 Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bayreuth. 1986 wechselte er zu einem Studium der Kunstgeschichte sowie der Klassischen und Christlichen Archäologie an die Universität Erlangen. Anschließend war Eiermann von 1992 bis 1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Bernhard Rupprecht am Erlanger Institut für Kunstgeschichte. 1992 Magisterarbeit, 1995 Promotion (s. Publikationsliste).


    Von 1996 bis 1998 machte Eiermann als Berater in der Privatwirtschaft eine Zusatzausbildung zum Qualitätsmanager (ISO 9000), bevor er 1999 als Kunsthistoriker an die Staatsgalerie Stuttgart wechselte. Als verantwortlicher Wissenschaftler kuratierte er mehrere Ausstellungen und leitete 2004-2007 ein von der Robert-Bosch-Stiftung und der EU gefördertes Projekt "Lernstadt Museum" an zehn Museen in Baden-Württemberg. Ab 2008 betreute und inventarisierte er das Archiv Oskar Schlemmer, den kunsttheoretischen Nachlass von Adolf Hölzel sowie die Sammlung Domberger als Teil der Kunstarchive der Staatsgalerie Stuttgart. Darüber hinaus war er über mehrere Jahre hinweg Baureferent sowie zuständig für die Organisation von 10 Teams aus 110 ehrenamtlich aktiven MuseumsmitarbeiterInnen.


    2015 wurde er zum Direktor des Museums Georg Schäfer in Schweinfurt ernannt, wo er in Absprache mit den Trägern ein neues Museumskonzept entwarf und die Provenienzforschung einführte. Eiermann ist Herausgeber und Autor zahlreicher Schriften zur Kunst des 17. bis frühen 20. Jahrhunderts mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie z.B. Akademische Theorie- Künstlerische Praxis, Schlossarchitektur, Italianisante Landschaftsmalerei, Schwarze Romantik, Décadence, Beginn der klassischen Moderne, Handkolorit. Er ist Vorstand mehrerer Kulturvereine und Stiftungen. 2019 erfolgte die Berufung zum Honorarprofessor der Universität Würzburg.