Neu am Institut für Kunstgeschichte
29.05.2026
Die Baukultur des 16. Jahrhunderts war stark durch Ereignisse der 20er-Jahre beeinflusst. Zahlreiche Klöster, Burgen und Schlösser wurden im Bauernkrieg (1525) zerstört, die es wieder aufzubauen galt. Bauen wurde in Zeiten der konfessionellen und politischen Neuordnung herrschaftlicher Strukturen zu einem Mittel der Machtausgestaltung. Durch Neuerungen wie den Buchdruck standen Möglichkeiten für baukulturelle und baukünstlerische Transfers zur Verfügung. Die Formensprache der nordalpinen Baukunst erweiterte sich in ihrem architektonischen Spektrum um Einflüsse der italienischen Renaissance.
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Die neue Ausgabe des Renaissance-Kolloquiums für den kunsthistorischen Nachwuchs, gemeinsam ausgerichtet vom Institut für Kunstgeschichte der Universität Würzburg, der École Pratique des Hautes Études (PSL) Paris, der Karlsuniversität Prag und dem Politecnico di Torino, findet am 11. und 12. Juni 2026 in Turin statt.
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Das Institut für Restaurierung und Konservierung (CICS) der Technischen Hochschule Köln (Prof. Dr. Regina Urbanek / Prof. Dr. Susanne Wegmann) und das Institut für Kunstgeschichte der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Prof. Dr. Eckhard Leuschner) veranstalten – gefördert von der TÜV Rheinland Stiftung – eine interdisziplinäre Summer School zum Thema „Tilman Riemenschneider im Kontext“.
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Die zweibändige Publikation "An Artist’s Choice: Italian Drawings from the Collection of Martin von Wagner", herausgegeben von Eckhard Leuschner, Damian Dombrowski und Luca Baroni (Harrassowitz Verlag, 780 Seiten, im Schuber) verdankt sich einer Kooperation zwischen dem Institut für Kunstgeschichte, dem Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg und dem Museo d’Arte Rubini Vesin in Gradara.
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Mit den „Wagner-Tagen" beschreitet das Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg neue Wege: Im Zeichen der ,3W' erhalten die erstmals angebotene Wellhöfer Lecture, der Winckelmann-Festvortrag und der Wagner Report (der Bericht über das Jahr im Museum) einen jeweils eigenen Rahmen.
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Martin von Wagner (1777 – 1858) war nicht nur ein prominenter Deutsch-Römer, er hat seine 54 Jahre in der Ewigen Stadt auch zum Aufbau einer grandiosen Sammlung genutzt. Sie ging am Ende seines Lebens als Geschenk an Wagners Heimatstadt Würzburg; das Kunstmuseum der Universität wurde deshalb nach ihm benannt.
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Digitalisierung als Chance: Die Antikensammlung des Martin von Wagner Museums ergänzt ihr Angebot zukünftig durch interaktive Touchtables. Das erste Modell wurde am 30. April eingeweiht.
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Auf Anfrage der Stadt Würzburg hat sich das Kolleg „Mittelalter und Frühe Neuzeit“ der Universität Würzburg gerne bereiterklärt, zu den im Jahr 2025 geplanten städtischen Gedenkfeierlichkeiten zum sog. "Bauernkrieg" beizutragen. Aus dem Kolleg, das an der JMU mit über 100 Mitgliedern einen forschungsstarken Schwerpunkt auf die Frühe Neuzeit setzt, hat sich eine Projektgruppe von fünf Forschenden aus Germanistik, Kunstgeschichte und Geschichtsdidaktik (s.u.) zusammengefunden.
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Im Rahmen unserer Jahrestagung im Masterstudiengang "Sammlung - Provenienz - Kulturelles Erbe" werden erneut namhafte Referentinnen und Referenten aktuelle Fragen zur Sammlungs- und Provenienzforschung diskutieren. Neben der Vorstellung von Institutionen, aktuellen Praktiken und laufenden Projekten wird zudem der Blick auf Kulturelles Erbe um Fragen zum Kolonialen Erbe und zum Umgang mit menschlichen Überresten erweitert.
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DIE KUNST DES TRAUERNS Gezügelte Gefühle in den Bildkünsten, 1750–1850
Erstes Wellhöfer-Kolloquium, Donnerstag/Freitag, 5./6. Dezember 2024
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Konzepte und Interpretationen britischer und kontinentaler Wohnarchitektur zwischen 1750 und 1900
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Die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung und Schmerzhafte Muttergottes auf dem Nikolausberg, im Volksmund Käppele genannt, gehört zu den bedeutendsten religiösen Stätten im Frankenland. Zugleich bilden die Wallfahrtskirche aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, der großartige Stationsweg und die 1778/92 errichtete Gnadenkapelle ein wertvolles Gesamtensemble aus Architektur, Malerei und Plastik.
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Im Rahmen der Ringvorlesung „Kabale, Liebe und Skandale“ (Kolleg Mittelalter und Frühe Neuzeit) hält Herr Prof. Dombrowski am Dienstag, 2. Juli 2024, um 19.30 Uhr im Toscanasaal der Würzburger Residenz (Südflügel, 2. Stock) den Vortrag "Herrscherin ohne Moral, Malerei ohne Empörung - Tiepolos Fassungen des Themas ‚Kleopatra und Marc Anton‘".
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