Intern
Institut für Kunstgeschichte

Neu am Institut für Kunstgeschichte

29.05.2026

Dr. Linda Müller

Zum 1. April wurde Dr. Linda Müller zur Akademischen Rätin auf Zeit am Institut für Kunstgeschichte bestellt. In dieser Rolle widmet sie sich ihrem Habilitationsvorhaben und ist in der Lehre am Institut tätig. Zudem hat sie die Fachkoordination für die Beratung und Betreuung von Studierenden mit Interesse an Auslandsaufenthalten im Fach Kunstgeschichte übernommen.

Dr. Müllers Forschung und Lehre widmen sich der frühneuzeitlichen Kunst Europas in transregionalen Kontexten, insbesondere den Verflechtungen der italienischen und zentraleuropäischen Kunst mit dem spanischen Weltreich im Mittelmeer- und Atlantikraum. Sie wurde 2025 an der Harvard Universität promoviert und war anschließend an der Universität Zürich tätig. Zuvor studierte sie Kunstgeschichte an der Universität Utrecht sowie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Während ihres Studiums war sie mit Stipendien an Forschungseinrichtungen in Italien tätig, darunter an der Bibliotheca Hertziana, der Villa I Tatti und dem Kunsthistorischen Institut in Florenz, und wirkte an Museen in Europa und den USA, unter anderem als Slifka Fellow am Metropolitan Museum of Art in New York.

Am Institut freut sich Dr. Müller besonders darauf, das Kollegium in der Lehre zu unterstützen und die Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen am Martin von Wagner Museum voranzutreiben, um die objektbasierte Lehre an Originalen in den Sammlungen der Universität weiter zu fördern. Sie betreut Abschlussarbeiten zu Themen der vormodernen Kunstgeschichte Europas, die sich Aspekten des transregionalen und globalen Austauschs, material- und mediengeschichtlichen sowie aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen im Kontext der Kunst der Frühen Neuzeit widmen. Studierende sind herzlich eingeladen, sich mit entsprechenden Projektideen an sie zu wenden.

Prof. Dr. Johannes Sander

Zum 1. April hat Prof. Dr. Johannes Sander die Nachfolge von Dr. Verena Friedrich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunstgeschichte angetreten. In dieser Eigenschaft hält er Lehrveranstaltungen, ist aber auch als Fachstudienberater für die Betreuung der Studierenden in allen Angelegenheiten ihres Studienverlaufs zuständig.

Schon seit Beginn seines Studiums der Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik im Sommersemester 2002 ist der aus Nordrhein-Westfalen stammende Prof. Sander mit unserem Institut verbunden. 2008 machte er hier seinen Abschluss als Magister Artium, 2012 wurde er promoviert. 2014 bis 2017 war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für fränkische Kirchengeschichte und Kirchengeschichte der neuesten Zeit in der Theologischen Fakultät tätig und habilitierte sich mit dem dort entstandenen Forschungsprojekt über die mittelalterliche Baugeschichte des Würzburger Domes im Fach Kunstgeschichte. 2018 wurde ihm die Lehrbefähigung erteilt.

Es folgten 2020 bis 2023 eine Mitwirkung am Forschungsprojekt „Der Simrock-Boisserée-Nachlass“ bei Prof. Dr. Stefan Bürger, aber auch Tätigkeiten außerhalb der Universität, etwa 2023/24 der Aus- und Aufbau zweier Gemeindearchive im Landkreis Heilbronn. Daneben ist Prof. Sander die Arbeit in der Wissensvermittlung ein großes Anliegen, nicht nur durch universitäre Lehrveranstaltungen wie Seminare und Vorlesungen, sondern auch in Form öffentlicher Vorträge und Gästeführungen einem breiten Publikum gegenüber. Er ist Erster Vorsitzender Würzburger Gästeführer e. V. und der Gruppe Würzburg des Frankenbundes e. V. 2025 wurde Johannes Sander zum außerplanmäßigen Professor bestellt.

Zurück