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    Institut für Kunstgeschichte

    Neues BMBF-Projekt mit zentraler Beteiligung des Martin von Wagner Museums

    18.07.2016

    Vor über einem Jahr hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Förderrichtlinie „Vernetzen – Erschließen – Forschen. Allianz für universitäre Sammlungen“ ins Leben gerufen. Im August 2015 hat die Julius-Maximilians-Universität einen Antrag eingereicht, seit wenigen Tagen steht nun fest: Das Gemeinschaftsprojekt „Insight – Signaturen des Blicks | Facetten des Sehens“ wird mit 500.000 € gefördert. Knapp 100.000 € davon gehen an das Martin von Wagner Museum.

    Die kunst- und humanwissenschaftlichen Sammlungen der Universität Würzburg existierten bisher unverbunden nebeneinander. Nun wollen die Medizinhistorischen Sammlungen, das Adolf-Würth-Zentrum für Geschichte der Psychologie, die Forschungsstelle Historische Bildmedien und eben das Martin von Wagner Museum einer gemeinsamen Forschungsfrage nachgehen.

    Die ethischen, ästhetischen und historischen Dimensionen des Blicks sowie die Bedeutung des Sehens als kulturelle Handlung sind Anlass und Leitmotiv für die koordinierte Erschließung und Digitalisierung exemplarischer Bestände der einzelnen Sammlungen. Sie sollen für interdisziplinäre Forschungs- und Lehrzwecke aktiviert, aber auch in die Öffentlichkeit getragen werden: Am Ende der dreijährigen Förderung wird eine Ausstellung die Ergebnisse allgemein verständlich aufbereiten.

    Das fächerübergreifende Vorhaben knüpft inhaltlich an die erfolgreiche Ausstellung „Augen & Blicke“ an, die im vergangenen Winter im Martin von Wagner Museum zu sehen war; der Untertitel lautete: „Das Sehen in der bildenden Kunst von Alt-Ägypten bis zur Moderne“.

    Der dringend notwendigen Digitalisierung der Bestände von Älterer Abteilung (PD Dr. Jochen Griesbach) und Neuerer Abteilung (Prof. Damian Dombrowski) wird „Insight“ einen nachhaltigen Schub verleihen.

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