piwik-script

Intern
Institut für Kunstgeschichte

Neue Publikation "Echters Werte" - herausgegeben von Stefan Bürger und Iris Palzer

25.09.2019

Der Würzburger Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (1545−1617) setzte um 1600 seiner höfischen Repräsentation bis zu 300 Sakralbauten an die Seite, die – je nach Sichtweise – von seinem gegenreformatorischen Eifer oder seinen machtpolitischen Ambitionen zeugen sollen. Doch wurden mit den prestigeträchtigen oder flächendeckenden Gestaltungen alte Wertvorstellungen behauptet oder neue Absichten verfolgt?

Die Unterschiedlichkeit der Bewertungen beruht dabei auch auf gewandelten Auffassungen von Stil, einen veränderten Umgang mit Formen, Begriffen und Methoden, die einem historischen Wertewandel unterliegen. In den Beiträgen werden aus verschiedenen inhaltlichen und methodischen Perspektiven die werthaltigen Prägungen der baukulturellen Leistungen Julius Echters analysiert und neu bewertet.

  • Behandelt facettenreich das Problemfeld des „Gotischen“ in der Baukultur um 1600
  • Beleuchtet die wissenschaftlichen Forschungsergebnisse der Jubiläumsausstellung „Julius Echter – Patron der Künste“
  • Beinhaltet u.a. neue Erkenntnisse zur Bauorganisation, zu den Inschriften und zur Innovation gotischer Maßwerke und Gewölbe

 

Stefan Bürger (Hrsg.), Iris Palzer (Hrsg.)

Echters Werte
Zur Bedeutung der nachgotischen Baukultur um 1600 unter Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn

224 Seiten mit 80 Abbildungen, 24 x 17 cm, Broschur

ISBN: 978-3-422-96901-8

Preis: 24,90 € [D] (inkl. MwSt ggf. zzgl. Versandkosten)

Zurück